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Dritter Band.
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meinde begnügt sich nicht, bloß die Pension für denArmen zu zahlen, sondern sie giebt noch überdies jähr/sich 24 Livres für Wasche und Kleidung. Man be/sucht sie und sorgt dafür, daß ihnen das Bedungenegebührend gereicht werde.

Dieses Verfahren hat zwar beym ersten Anblickeetwas Widriges; allein was thun wir denn anderswoauf dem Lande zum Besten des Armen? Man findetes bequemer und kurzer, ihn feinem Schicksale zu über/lasten; ein Glück für ihn, wenn er in irgend ein stä/dtisches Hospital gestopft wird. Zu Flandern hat erwenigstens noch den Trost, in freyer Luft und mittestunter seinen Freunden zu sterben.

Art. I. Nr. 2. Pachtzins.

Nur in den vier bis fünf Gemeinden, welche dieStadt Lille umgeben, zahlen die Pachter eines Pacht/Hofes von der angeführten Größe einen jährlichen Pacht/zins von i2O Livres von jedem Bunder; und daNstmuß noch ein Theil desselben in Wiesen oder Fettweüden bestehen. Der Mittelpreis scheint der von isoLivr.zu seyn. Es giebt auch einige, wiewohl wenige, Ge/meinden, wo der Pachtzins zu 55 üo Livres perBunder steht.

Art. I. Nr. 4. Zehnte.

Es ist von dem Betrage des Zehnten in der Ta/belle keine Meldung gethan, weil diese den Ackerbastunterdrückende Bürde für den flandrischen Landwirth

nicht

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