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Oekonomische Pflanzenkunde der landwirthschaftlichen Kulturgewächse / von K. Robert Herrmann
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Gräser.

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verschieden und eigenthümlich. Auch in ihrer chemischen Zusammen-setzung zeichnen sich die Gräser vor andern Gewachsen aus; außerdem Schleim und Extraktivstoff sind sie besonders reich an Zuckerstoff.Vorzüglich reich an nahrhafter Substanz sind die Saamen der Grä-ser. sie enthalten Stärkemehl, Schleimzucker, Eiweiß und Kleber.Sie sind über die ganze Erde verbreitet und vermehren sich erstaun-lich durch Wurzeltriebe und Körner. (Man hat über 60 Gattungenentdeckt, die über 1000 verschiedene Arten enthalten. In Deutsch-land findet man allein mehr als 30 Gattungen, zu welchen an 250Arten gehören, die alle wild wachsen). Einige von ihnen sind aberdeshalb dem Landwirth lästig, weil sie sich in die zu ediern Früchtenbestimmten Felder eindrängen und schwer zu unterdrücken sindsie werden dann Unkräuter genannt. So viel mir möglich, werdenhier in der Kürze die verschiedenen bekannteren Gräser folgen:

Namen