Hafer.
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k) Für Wässerungswiesen:
WicsenfucbSschwanz iz Pfund.
Hoher Schwingel 1^ „
Wiesenschwingcl . iz „
Wiesenrispcngras 1 „
Knaulgras . . 1 „
Italien. Naygras Ix „
Wiesenklee . . 2 „
10 Pfund.
Bei dem Mangel diesfallsiger Erfahrungssätze von Deutschlandnehme ich hier noch die der Schotten, der Meister im Grasbau, auf.Hiernach beträgt der Bedarf pro 1 Sächsischen Acker:')
Arten.
Leichter Boden.
Mittel-Boden.
Schwerer
Boden.
Mit
ohne
Mit i
Ohne
Mit I
Ohne
Sckutzfrucht.
Schutzfrucht.
Schutzfrucht.
Pfd-
Psd.
Pfd.
Pfd.
Pfd.
Pfd.
Englisches Raygras . .
>2
21
12
21
12
21
Wiesenfuchsschwanz. . .
iz
2
1
oz
Thimothcusqras....
—
_
iz
3
Wiesenschwingel ....
i
2z
1
i
Knaulgr«s .....
5
8
6-
i
Gemeines Rispengras . .
6-
Weißer Klee.
5
8
5
8
Rotber Klee.
Hopfenklce.
Kuhgras..
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>L
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2L
2L
2L
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2 z
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2 z
2 z
2 z
Ertrag.
In den meisten Verhältnissen liefern die mit dem Prädicat»sehr gut« bezeichneten Wiesen jährlich pro Großherz. Hessen oderPreuß. Morgen 30 — 40 Centr. Dürrfutter, gewöhnlich gute undmittelgute, zwcischurige, 18 — 27 Ctr.; geringe, zum Theil nureinmähdige, 12 — 16 Ctr.; schlechte, meistens einmähdige 10 bisherunter zu 5 Centncr.")
Hafer.
Klasse und Ordnung wie bei der Gerste. — GattungSkennzei-chen: der zweispelssge Kelch meist vielblüthig, die Rückengranen zu-sammcngedreht. Der gemeine Hafer unterscheidet sich als Art durchKelchspelzen, welche größer sind als die zweispelzigen, mit einer Granneversehenen Blüthen, deren größere Blüthenspelze knorpelartig sind.
W>e überall, so hat die Kultur auch hier viele Spielarlenrin dasLeben gerufen, z. B.: ^
S»wc,^rs Darstellung der Landwirths. Großbritanicns, 1. Bd., S. N17.) Pabst, Lehrbuch der Landwirthschaft, I. Bd. 2. Abtheil., S. t><>. (Manvcrgiciaie auch die einzelne», von den wichtigeren, in der alphabetischenOrdnung noch besonders ausgeführten Gräser.)