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WiesenfuchSschwanz.
2) Vioia nnrdonenei». Wasser
79,50.
3,83.
0,67.
0 , 03 .
3,62.
>1,35.
Grünes Satzmehl . .Eiweiß.
»»lwrlp .....
Harz mit etwas EiweißErtractivstoff . . .Faser.
in 100 Theilen.
Hiernach besitzt unsere gewöhnliche Wicke verhältnißmäßig mehr in Wasserauflösiiche nahrhafte Bestandtheile, als die französische, dagegen hat letztere mehrSatzmchl und harzige Stoffe.
2) Der reifen Körner der V. rstiva (nach Greif;)
Stärke
ErtractivstoffKleber . .Schleim . .Eiweiß . .
Verlust (Hülse) . . . . 13,0.
in 100 Theilen.
3) Des Strohes (nach Sprengel:)
In 100 Theilen des lufttrockenen Strohes: Ausziehbare Theile:
durch Wasser. 26,000.
,, Aetzkali. 30,690.
„ Alkohol an Harz und Wachs 1,32.1.
Pflanzenfaser.41,990.
Nahrhafte Bestandtheile überhaupt 55,690. Aschengehalt 5,I0l Procent.
Bestandtheile der Asche: Kali
1,810.0,052.1,965.0,325.0,332.0,0 l 5.0,009.
Natron .Kalkerde.BittererdeKieselerdeThonerdeEisenoxyd
ManganorydPhosphorsäureSchwefelsäureChlor . .
Futterwcrth. 100 Pfd. Wiesenheu sind gleich: 30 Pfd. Körner, lOOPfd.Wickengemenge-Heu, 350 Pfd. Wickcngemenge Grünfuttcr, 150 Pfd. Wickenstroh.
So nahrhaft und gedeihlich daS Wickenfutter, namentlich die Körner sind,so kann ich doch nicht unterlassen» abzurathen, Pferde, welche noch nicht völligausgewachsen sind, mit denselben zu futtern; ich habe schon oft Nachtheil davongehabt und öfter gesehen. Thiere, welche ihrer Constitution nach an Blutfülleund namentlich Blutandrang nach dem Kopfe leiden, werden leicht bei diesemFutter blind oder auch kollcrig.
WiesenfuchSschwanz»
Gehört in die 2te Ordnung der 3ten Klaffe. Gattungskennzeichen: Der Kelchhat 2 Spelzen; die Krone ist meistens nur einspitzig, und am Rücken der Spelzemit einer Granne versehen. — Eins der besten Futtergräscr, doch nicht für dieSchafe, ob sie gleich sehr begierig darnach sind; denn die Wolle soll dadurch anGüte verlieren. Er wird an drei Fuß hoch, und hat lange walzenförmige Aehren.Sein Wuchs ist schnell, daher man ihn in einem Sommer dreimal abhauenkann. Die Grasraupe (kkalsnn grnminis) rührt ihn nicht an. Am liebstenwächst er auf niedrigen und feuchten Wiesen. — Zwei andere zu dieser Gattunggehörige Arten sind zur Fütterung ganz untauglich: derAckerfuchsschwanz (ä,.Sßreetio) und der gegliederte Fuchsschwanz (ä,. ßenieulstus.) Jenerwird nicht so hoch, wie der WiesenfuchSschwanz, auch die Achre ist kürzer, dün-ner und nicht haarig. Dieser wächst nur in sumpfigem Boden, in stehenden Was-sern und Gräben, und hat eingebogene, zum Theil liegende Halme.