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»Alpen .« — Allein diese allgemeinen Kennzeichen sindsehr unglücklich gewählt; eö giebt ja in der Schweiz sehrgroße und sehr kleine Kühragcn; serners ist die Farbe der.selben sehr verschieden, und endlich weiden lange nicht inallen Kantonen die Kühe Tag und Nacht auf den Alpen .Will man nur mit wenigen Worten die Schweizerkühe imallgemeinen beschreiben, so drükt man sich ungleich rich-tiger aus, wenn man sagt- „in denjenigen Kan-»toncn, wo die meisten Vichalpcn sehrstcil,„hoch und zum Theil sogar über der Region»des Holzwuchses liegen, wie z. B. in Unter-»waldcn, Uri, Glarus und einem Theil von„Bündten u. s. w. ist die Rindvicbart von sehr„mitte!mäßiger Größe; in den sla ehern Kan-„tonen hingegen,wie z. B. in Zug, Simmen-„that, E m m e n l h a l und im F r c i b u r g i sch e n„von außerordentlich großer Art." — Dochich will es versuchen, von den verschiedenen Schweizerra,gen hier eine jede besonders so richtig als möglich zu be-schreiben'.
Das Berner oberlandksche Vieh im Ober,hasleland so wie an den Ufern des Brienzer 'und Thunersees, ist von kleinerm Wüchse, gar nichtwohlgestaltet; selbst wenn es fett ist, hat es ein mageresAussehen. Die herrschende Farbe ist schwarzgrau oderschwarzbrann, mit einem weißgrauen Strich über demRükcn; so sind auch die innern Seiten der Ohren, derNase, der Bauch und die innern Seiten der Schenkel undFüße grau. — Das Vieh von Oberhaslc ist um etwasWeniges größer als das von Bricnz, und hat häufig klei-ne gegen einander stehende Gabelhörner. Dem äußern An-sehen nach ist das Vieh in diesen Gegenden eine Abartvon dem Unte rw a ld ncrischen, Urnerschen qH*