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terkälte und Hnnger machen ihn äußerst zahm, und als-dann kann er in den Bergdörfern enlwedcr m Meifenkästcnoder Pferdehaar-Schlingen gefangen, ober auf hingcstrcu-tem Heublümte geschossen werden.
Ihr Schaden,
den ße einzig im Winter durch das Aussuchen der Heublu-men anrichten, ist ganz unbeträchtlich; hingegen
Ihr Nutzen
besteht darin: daß stc die einsame Gegend der Alpen bele-ben , als Stubcnvogel dem Vogcllicdhabcr Vergnügen ma-chen, und ein sehr schmackhaftes Fleisch haben. —
’ Natnrhistorische Irrthümer.
Die Angaben von Sprüngli und Bechstein sindin folgenden Stücken unrichtig:
1. Daß er kein Alpen - sondern nur ein Bergvogel sey.
2. Daß er im Sommer aus den Alpen fast so häufig,als die Feldlcrchcn auf dem Felde lebe.
;. Daß er im Winter auf die Wiesen an warme Quellenund fließende Ströme fliege. Hier findet sich eine Verwechs-lung zwischen unserm Aipenfelscn-Vogel und zwischen derPiplerche (AI. pratensis et triviatis L.)
4. Daß ek sich — um auszuruhen in Höhlen verberge.Und endlich
Daß dem Weibchen die weißgefleckte Kehle mangle. —