Band 
Zweyter Band.
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Auch jenseits dem Reußthale, an seiner Westseite, a>»den Surcnen Alpen , bemerkt man das nämliche Auflie-gen der Kalkstcinformalion auf dem uransanglichen Gneise,»nd eben so zeigt sich auch dort, doch weniger-deutlich, tatsüdliche Ansteigen dieser beyden Gebirgsformationcn.

DaS uranfängliche Gebirge, welches im Reußthaleunter der Kalkstcinformation erscheint, besteht im Ganzengenommen aus einem grob - und krummflasrigen Gneise, von.dem aber mehrere Abänderungen zum Vorscheine kommen.Bey dem einen sind die Gemengtheilc desselben, der baldblaulichgrünliche, bald tonibackbraune Glimmer, mit demtheils graulichen, theils weißen Quarze und wenigem weis-scn Feldspathe sehr unregelmäßig flasrig und sehr fest miteinander verwachsen, so daß nur stellenweise das gneisar-tige Gewebe deutlich erscheint, beym andern aber ist dertombackbraune Glimmer bestimmter von dem Quarze ab-gesondert , der bald »om weißen ins gelblichweiße, baldins blaulichweiße übergeht, und bey weitem der beträcht-lichste Gcmcngtheil dieses Gneises ist, so daß sich derGlimmer sehr krummblättrig um die bald nichrcre, baldmindere Anhäufung dieser Quarzkörner herumwindcn muß:bey noch andcrm hingegen ist der ebenfalls tombackbraunekrummblattrige Glimmer von dem weißen, nur wenig insgrünliche fallenden Quarze, und dem wenigen mit diesemgemengten weißen Feldspathe deutlich abgesondert, so baßdadurch ganz bestimmt das eigentliche Gncisgefüge entsteht.

Noch zeichnet sich an dieser untersten Stelle des Gneis-gebirges ein Lager besonders durch seine Verschiedenheitvon dem übrigen dieser Gebirgssormation aus. Es bestehtaus einer seladon-grünen thonarligcn Hauptmasse, die mitgrünlich weißem Quarze so gemengt ist, daß beyde durchallmählige Annäherung in einander überzugehen scheinen;wenigstens erkennt man den Quarz nicht als eingesprengte.