Magen und mich überzeugt, daß die Auflösung der Steineüberhaupt und des Feltspaths insbesondere von außen nach-inncn drang, weil einige derselben nur auf der Oberflache,einige etwas tiefer herein, andere durch und durch desFeldspaths beraubt und also mit Höhlungen versehen find.Bei einigen ist der Feldspath nur zum Theil verwittert.Da diese Höhlungen mit einander beinahe alle in Verbin«düng stehen, so konnte das Wasser überall durchdringenund der Feldspath herausgewaschen werden. Diese einzigeBeobachtung, die ich immer bei Untersuchung vulkanischerProdukte als einen Probierstein gebrauchte, sollte jedemGcognostcn genug seyn, um diesen Steinen, sie mögen nochsi> durchlöchert, hart und roth seyn, den Ursprung durchdas Feuer zuzumuthcn. Denn die löcherichten Laven, sowie die Schlacken haben wohl Höhlungen, aber ohne Ge-meinschaft unter sich. Diejenigen Stücke aber, deren Höh-lungen nicht zusammenhängen, die aber doch schon langedem Wetter und der Näße ausgcsezk lagen, enthalten einenfast ganz in Ocher, oder eher zu sagen, in einen dunkel-gelben Thon übergegangenen Feldspath , welcher nur bannherausfallen wird, wenn durch die Lange der Zeit die Zwi-schenwände der Zellen durchfreffen seyn werden. Derglei-chen Steine sind unter dem Rücken von Pietra negraund zu Pian accio nicht selten, und würden, wenn sieBasalt wären, dem gefleckten Hessischen Basalt nicht un»ähnlich seyn.
Wie viel aber giebt es löcherichte, ja zellichte Steine,die deswegen nicht vulkanisch sind? Sowohl in Böhmen ,in Hessen , als in andern Orten traf ich löcherichten Trapp-an. Faufas, Werner, Lasius, Collini, Schmie-det, Lenz, Bayer, Pini, sie und ich haben häufigeLöcher in vielen andern Steinen gesehen, und um nur»on den muländischen zu reden, so giebt es /a Höhlungen