Band 
Dritter Band.
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Aus einem Briefe des Ritters Carlo Amo-retti *).

Mailand den r, October 1806.

Ich verließ Mailand den 27 August und über Va»rese begab ich mich in Val Gana, theils um die Em»pfindungen einiger Personen zu bestätigen, auf welche un,terirdische, Elektrizität erweckende Körper wirken, theils ummit dem Beistand eines geschickten Bergwerk-DirectorSdie Gegend bei Ghirla, wo man schon vor fünfzehn Iah.ren Steinkohlen entdeckt hatte, nebst der Art zu untersu.chen, wie man den beßtcn Nutzen daraus ziehen könne.Um den ersten Endzweck zu erreichen, hatte ich den ge»schickten Gärtner der Cusanischen Villa in DesioFerdinando Villoresi mitgenommen, welcher auchdie Pennetischen Eigenschaften bestzt. Da Sie keinervon denjenigen unbedingten Wünschelruthen- Verdämmernsind, deren es immer (ohne die Sache genau zu kennen)gegeben hat und noch giebt, und Sie mir erst kürzlich Be-weise von Jnspruck übersendet haben, daßPennets An-denken daselbst nicht ganz verketzert ist, so theile ich IhnenNachrichten von einigen von mir gemachten Versuchen mit.'Wir begaben uns also in die Gegend von Ghirla, woman eine Stcinkohlenader entdeckt halle, und Villoresiempfand sie ehe wir sie sahen, so wie auch eine andere,die mit der ersten parallel lauft. In meiner und des HerrnFumagalli, Prior von Gana, Gegenwart wälzte sichseine Ruthe von außen nach innen. Ich ließ nun an derStelle, wo er die zweyte Ader angezeigt hatte, nachgra-ben, und ob man gleich vermittelst den mitgebrachten Werk-

*) Auch gedruckt in der diuov» Lrell-I dOpuscoli Tom. 1...Seite 370.