Band 
Dritter Band.
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Schnee mit der Hand in die Höhe, so verschwanden sitvermittelst einem Sprung wie die Flöhe. Einzeln kennteman keines betrachten, ausgenommen wenn man es zu-vor in den Schnee hercindrückte, ehe man das Stück Schneeaufhob, dann lagen sie wie todt, auch gegen das Sonnen-licht gehalten. Mit bloßen Augen konnte man nichts vonihrer Gestatt unterscheiden. Sie halten sich immer an derbeschatteten Seite der Straße, und in den von den Pferde«trikten in derselben gemachten Löchern auf, nie an der be-sonnten, und um den Mittag, wo die ganze Straße be-schienen ist, verschwinden sie vermuthlich ganz. Die Tem-peratur war um io Uhr Morgens i + o Reaum. DesNachmittags fand man sie wieder an der beschatteten Seite.An den bemoosten Steinen, die über dem Schnee empor-ragten, konnte man auch nach genauer Durchforschungkeine bemerken.

In einem Briefe vom 2; April meldet mir der näm-liche:

Den 19 April nach anhaltendem Schneewetter unddarauf folgendem Frost und stillem Wetter fanden sich wie-der solche Insekten auf der Landstraße. Sie waren nichtvom Winde hingeweht, sondern an der nicht besonnctenSeite gelagert; der übrige Theil der Bahn war rein da-von *).

*) Es ist Podura nivalis, Linn. Vergleiche damit v. Saus-sure Reise in die Alpen- Tom. 3. S. 419. und AlpinaTom. 2. S, tz.

A nmerk. der Herausg.