Band 
Dritter Band.
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Ich gieng hin und fand ein Torfmoor, in welchem aberjede Spur von organischen Körpern zerstört war. Nurhie und da waren noch einige kleine Kohlen zu sehen. VielAchnlichkeit fand ich zwischen diesem Torf und der Cölni-schen Umdererde, deren Gruden Faujas de St. Fondim zwanzigsten Theile der Opuscoli scelti Seile r;; be»schrieben hat, nur traf ich keine asiatische und afrikanischeFrüchte darin an, vielleicht weil ich ihn nicht genau ge.nug durchsuchen konnte. Merkwürdig ist es, daß sich un-ter diesem Torffelde, welches sehr ausgedehnt und dreySchuh lief ist, ein Lager des feinsten weißen Quarz- undFeidfpathfandes befindet, den man ohne Zweifel benutzenkönnte.

Der Granit der hiesigen und der benachbarten Gebirgeist weder für mich, noch für andre, mit denen ich Ver-suche angestellt habe, Elektrizität-erregend. Wohl abersind es einige einzelne Massen von sehr verschiedener Größe,die man besonders längs der neuen Straße findet, welcheein Veilchen blauer Granit zu seyn und, anstatt rosenro»then Feldspath, Granaten zu enthalten scheinen. DieserStein ist nicht negativ wie die Granaten, aber wohl po-sitiv wie die Hyazinthen, denen sie in Ansehung der Farbeund der Kristallisation gleichen. Solche, doch etwas größereund dunklere Kristallen fand ich auch in andern Masseneines bleifarbnen Thonschiefers, von welchem sie zwar be-deckt waren, aber doch wie erhabene Knoten hervorstachen.Ich war eben mit diesen Untersuchungen beschäftigt, alsmich der Herr Cufani, Schwiegervater des Herrn Bor-romeo, aufforderte, mit ihm die prächtige neue Straßedes SimpIons bis auf den Gipfel zu besehen, welchesich vor einem Jahr mit seinem Herrn Sohn gethan hatte.Ich würde zu weitläuftig werden, wenn ich Ihnen dieStaunen - erregenden Arbeiten an dieser Straße beschreiben