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cs glaubte, zu wenig Heu zu haben, bediente es sich auchnoch eines Stücks Tuch, welches ich mit Fleiß hingewor-fen hatte, um sich zu bedecken.
So sehr es die Gesellschaft der jungen Hunde liebte,so sehr verabscheute cs die Katzen. Ziemlich lange äussertees eine ziemlich sauste Gemüthsart, nach Verlauf von zweyJahren aber wurde es wieder so scheu, baß tch es todtenlassen mußte *).
Einer sonderbaren Erscheinung bei diesem Thierchenmuß ich gedenken, von der ich nie nichts gehört noch ge-lesen hatte. In den zwey Jahren, während welchen iches unterhielt, brach cs verschiedene Mal die Schncidczähne,indem cs entweder die Thüre aufbeißen, oder sich damitan den Fenstern, über die es hinaufgeklettert war, an-klammern wollte, entweder zur Hälfte oder auch um diejwcv Drittel ihrer Länge ab. Zu meiner großen Verwun-derung bemerkte ich aber, daß dieselben wieder nachgewach-sen und zu ihrer vorigen Lange gelangt waren. Es scheintalso, daß diese Art von Säugthiercn eine Rcproduktions-kraft in den Zähnen, wie die Eidechsen an ihren Gliedernund Schwänzen besitzen.
Allein meine Nachforschungen waren eigentlich auf dieErscheinungen gerichtet, welche die Murmclthiere währenddem Zeitraum ihrer sie erhaltenden Erstarrung darbieten.
*) Die Murmelthicre sind im Anfang ihrer Gefangenschaftäußerst wild und scheu, springen und klettern in alle Ecken,pfeifen so durchdringend auS Furcht, daß es dem Gehörwehe thut, und lassen aus Angst ihre Excremcntc häufigvon sich. Sie haben es mit den meisten wilden Thieren ge.mein, die nicht in die Ordnung der Soliduagula oder derPecora Blumenbachs gehören. Wie auffallend beweist sichdieses bei den Eichhörnchen, die sonst so kirre werden.
Slnm. d. Uebers.