Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Erster Jahrgang.]
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-fazf so hart als ein Sapphir, waren. Auf dem Lsyserberge fand ich:daß der weisse rothgefleckte Stein, der überall am Tage bricht, ein eisenschüßiger Quarz sey, der sehr vielen rothen Eisenocher m sich hat. VornAsbeste fand ich außer, einem Stücke, wo gelblichter Chalzedon undsehr kleine Quarzkristallen nebst Hornstein vorkommen, kaum was mehr.Dieser Stein bricht blos nesterweise, und meine Probe, ob der Horn-stein nicht zu Asbest verwittere, ist mir nicht weiter geglücket, als daßder Asbest nach einem Jahre lockerer geworden ist. Aber vielleicht warauch der Ort, wo ich ihn hinlegte, dazu nicht recht tauglich gewesen.

Im Gföllerwalde trift man von dieser Seite bald Quarzkie-selgeschiebe und Schotter, bald Gestellstein an. Von dem Granite umRostenberg und Friederbach habe ich anzumerken, daß er nicht immereigentliche Schörlsäulen, sondern oft ziemlich weiche schörlförmige Hvrn-blendekristalle in sich hat. Beym Stifte Zweck traf ich nächst derBrücke, die über den Lanipf führet, zwcyericy Gebirgsarten an: ei-nen Gestellstein, der aus aschgrauen Quarz, dunkelgoldgelben Glimmerund zuweilen aus meisten kleinen Kalkspathschuppen besteht, und einStück von sehr schönem fein und gleichkörnigen Granite, dessen Quarz-theile gelb, der Feldspath schneeweis, der Glimmer schwarz sind, undin dem öfters kleine schwarze Schörlkristallen, fast so glänzend wie dieTyrvlischcn Turmaline, sitzen. So gewiß die Geburtsstätte des erst er-ahnten Gestellfteins zu Zwetl ist , so ungewis bin ich über dieses Gra-nites Heimat, die aber unmöglich weit weg seyn kann. Zu Lichtenfclsunwert Rostenbcrg findet sich eine Granitart mit ähnlichen Schörlsäul-chen, wv aber "der Quarz und Feldspath beyde weiß sind. Eben vonLichtenfcls besitze ich einen sehr schönen gelblichtbraunen Granit, derviel Feldspath dieser Farbe, wenige graue Quarzkörner, und kaum ei-nen Glimmer enthält. Er läßt sich gut poliren, und sieht im Brucheeinem grauen körnigen Eisenspathe (Minze) ähnlich.

Ich komme nun zu den von mir sogenannten grünen spatharti-gen Kalkstein von Brand bey Rastenberg. Wie ich denselben beschrie-ben habe, sah ich nur, daß er mit Scheidewasser heftig aufbrause, undwußte, daß man ihn zum Kalkbrennen brauche. War es nicht sehrseicht, dadurch betrogen zu werden, und den Stein für wirklichen Kalk

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