Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Erster Jahrgang.]
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anzusehen? Unterdessen jetzt nach eigener Untersuchung des Steines undBruches muß ich es nur gerade gestehen, daß ich mich hier geirret ha-be. Aller dortige Stein, der grüne Flecken hat, ist ein wahrer Ophit8axum paiticulis Lalern-eis <L arZillLLLis Kconstedt. Mitt. §. 259. DerUnterschied ist nur, daß hier Serpentintheile statt Thontheilen einge-mischt sind, und daß diese Theile nicht wie beym 8eryLiicüio zmieo dru-senwerse vorkommen, sondern ganz mit Kalk verbunden sind. Wennman diesen Stein ins Scheidewasser wirft, so brausen die Kalktheile weg,der Stein wird ungefähr bis auf zwey drittel aufgelöset, und das übriggebliebene ist eine hellgrüne weiche Serpentinerde. In diesem Gesteineund ln der dabey oft vorkommenden halberhärteten, grünlichtmarmo-rirten oder weissen Erde, die eben die Bestandtheile wie der Ophit selbsthat, liegen oft Kalkspaththeilchen, oft ist diese Erde schneeweis und weich,brauset stark mit Scheidewasser, löset sich darum fast ganz auf, undenthalt schmale Adern des schönsten schneeweißen weichen glänzenden As-bestes. Diese Steinart hat auch zuweilen eine eisenschüßige braun grünund grau gefleckte wahrhaft serpentinartige Rinde; dicht an selber hörtder Ophit auf. Eine dünne spiegelichte Lage von einer zusammenhän-genden braunen ins grüne fallenden, ungeachtet ihres beygemlschten San-. des sehr fett anzufühlenden, Walkererde macht -as Salband aus; dennkömmt aber nicht auf dem Ophit, sondern neben ihm ein schuppichterweißer spathartiger Kalkstein, der mit Thontheilen zusammengekittet ist;und diese Steinart wird zum Kalkbrennen gebraucht. Der Kalk davonsoll fürtreflich seyn. Oft sitzen kleine grauweiße Höcker von Kalktropf-stein wie kleine Warzen oder Schwämme darauf. In 'dem nehmlichenBruche fand ich noch einzelne Quarzstücke mit Eisenocher, schmutzig wei-ßen quarzartigen Sandstein mit grünen nicht häufigen Talkblättern ein-gesprengt, eine feingltmmerichte schwarzgraue Hornblende, eine besondereArt von aschgrauen thonichten Sandschiefer, der gangweise gefundenwird, auf beyden Seiten eifenschüßige glimmerichte Salbänder hat,und mit schwarzblauen Flecken vermuthlich vom Eisen eingesprengt ist.Auf der Höhe dieses Berges unter der Dammerde des sogenannten Kir-chenackers fand ich verschiedene Ballen von theils grauen theils braunen,in Drusenlöchern tropfförmigen Achat, unter welchen mir auch einChalzedon aufsties, von der Größe eures Eyes bis zur Größe e nex

Manns-