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meistens aus Vreccien (*) worinn runde Kalksteine von verschiedenerGröße gleichsam mit einem Kalkmörtel verbunden sind. Ihr Grundabcr ist mit losen Kalksteinen verschiedener Große dick besäet. Es bc-finden sich zwar unter diesem Gemenge auch Steine von quarzigen Be-standtheilen, allein diese machen in Ansehung der anderen kaum denzwanzigsten Theil aus.
Am Gauflttße sowohl, als am Lizonzo bemerket man in ver-schiedenen Entfernungen dreyfache gegenüberstehende Ufer, durch dieman stufenweise bis auf das Niveau des Flusses kömmt. Die höchstendavon stehen am weitesten von einander ab, und beweisen, daß ihreEntstehung nahe an jene Zeiten hinauszusetzen ist, wo wegen verengtemWege zwischen dön Thalwänden, diese Flüsse mehrer Seen als Flüssengliechen. Diese Ufer konnten nicht durch ein allmäliges Abfallen derWasser oder langsame Vertiefung des Grundbettes hervorgebrachtwerden, sondern durch jähe Abflüsse in zwey verschiedenen Zeitpunkten,welche vermuthlich durch eine außerordentliche Erweiterung der Profilezwischen den Gebirgen, durch die diese Flüsse ihren Lauf nahmen, ver-ursachet wurden.
Ungeachtet die an die Flüsse gränzenden Gegenden, besondersin einiger Entfernung vom Meere, und von morastigen Ebenen, vollvon Breccien und losen Flußsteinen auf ihrer Oberfläche sind, fo wollteich dennoch nicht behaupten, daß nicht auch unter diesem Schottergrun-de eine mächtige Thonlage sich befinde. Ich habe zuviele Spuren undGründe aus der Analogie von anderen Gegenden, wo sich derlei Thon-lagen entweder bei tiefen Ausgrabungen, oder durch Uferabbrüche anBergwässern und Flüssen geöfnet haben, als -aß ich dieselben nicht auchhier in einer gewissen Tiefe vermuthen sollte. Beinahe auf allen Ebe-nen ,
(*) Die Entstehung der Breccien konnte man vor einigen Jahren gleichsam mit Au-gen sehen, als zu Krainburg ander Sau ein Pompenwerk angelegt ward. BeyAushebung des Rostgrundes bemerkte man, daß das von der Sau eindringendeSeigcwasser die Schottcrsteine, die herausgehauen wurden, in kurzer Zeit wiederverband; also, daß sofern die losen Stücke nicht alsogleich weggeschaffet wurden,dieselben neuerdings wieder gehauen werden mußten. Könnte nicht der Eisenge-halt dieses Gesteines eine Verbindung verursachet haben?