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densesbm laßt sich einigermaaßen die Art dieser erstaunlichen Zerrüt-tungen erklären.
Bekannt ist es, wie sehr man die Luft in einem lufthältigeirRaume vermittelst einer daran wirkenden Wassersäule zusammenpressenkann. Wolfens anatomischer Syphon ist dessen die überzeugenste Pro-be. Was für eine erstaunliche Wirkung muß dieser Druck äußern,wenn die Wassersäule, mit dessen Höhe er berhältnißmässig wächst, hö-her dann unsere höchsten Berge wird.
Niemand wird mit Rechte laugneu, daß unter der äusserstenRinde der Erde, die sowohl den hydrostatischen Gesetzen, als der Ana-logie gemäß aus talkartigen Schichten bestehen möchte (*) vor der all-gemeinen Zerstörung unzählbare leere Räume aller Art, Richtung,und Grösse, mehr oder weniger tief sich befinden mußten; denn dieje-nigen, die noch übrig sind, und die uns den Zugang unter vielenSchwierigkeiten erlauben, zeugen von einer unendlichen Menge der zer-störten, deren Bau vermuthlich wegen Größe, Weitschtchtigkeit, undzu wenig haltbarer Wölbung dem Drucke des Wassers nicht widerste-hen konnte. Es ist. keine leere Muthmassung, daß noch ungeheureRäume in unzugänglichen Tiefen verborgen sind. Das Daseyn unter-irdischer Seen, so sehr es auch von einigen naturforschenden Liebhabernübertrieben wird, ist wenigstens in Kram nicht ungegründet. Ein un-widersprechliches Zeugniß davon ist der Zirknitzer See.
Die stalaktitische Arbeit, die itzt ununterbrochen in allen Grot-ten fortgesetzet wird, hat die Natur mit Entstehung unterirdischerWölbungen angefangen, und daher haben alle Decken der grossen Ab-gründe, durch das beständige Absinken des mit Kalk imprägnirteu Was-sers wie mit einer Kitte inwendig überzogen werden können: worauserfolgte, daß der Luftwechsel durch ihre Spalten größtentheils verhin-dert ward , oder , welches eines ist, daß die Decken lufthältig wurden.
C ^ Hier
4*) Wenn ich doch auS drn Gegenden, tvorarH ich meine Anmerkungen ziehe, ausdir übrige Erdrinde tz-lirssen darf.