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Herrn Thesauriatraths von Müller
Fortsetzung
der Versuche mit dem in der Grube Maria Hilf in dem Ge-bjrg Fazebay bey Salathna vorkommenden vermeinten gediegenen
Spiesglaskönig.
rz Äas ausgeschmolrene Mineral, (4. a.) in einem Serpentinmvrselmit kaltem Quecksilber gerieben, vereinigte sich mit diesem ziemlich leicht,und machte mit io. Schweren Quecksilber ein dünnes vollkommenesAmalgam«, von welchem sich jedoch nach vielen Abwaschungen und Rei-ben mit kaltem Wasser das Mineral in Gestalt eines sehr feinen schwar-zen Pulvers beinahe wieder ganz absonderte.
14 Das durch das Reiben mit Wasser (iz) wieder erhalteneQuecksilber drückte ich durch Gemsleder, und setzte hievon 25. Loth ineiner gläsernen Retorte in das Sandband. Nach einer bis zu starkemGlühen der Retorte verstärkten Hitze war das Quecksilber bis auf ei>neu Abgang von 17^ Gran in die Vorlage übergegangen. Am Grun-de der Retorte fand sich ein gelber körniger Anflug, welcher einenrunden Raum, von ungefähr 24 Zoll im Durchschnitte, bedeckte; über die-sen folgte ein schmaler Rand von metallischen wie Silber matglänzendenfeinen Körngen. Der Bauch der Retorte war ganz mit einem dünnenröthlich braunen Anfinge überzogen, welcher gegen den Hals zu auszinnoberrothen sehr feinen Körngen bestand. Der Hals der Retorteselbst war unten ein wenig gelb angeschmauchet. Die weisse metallischeMaterie, so wie der gelbe, und zum Theile auch der rothe Anflug wa-ren an das Glas, an-und — besonders der untere gelbe — so in dasGlas eingeschmolzen, daß dieser nicht weiter untersuchet werden konn-te. Die metallische Materie wurde auf dem Glase bom Scheidewassernicht, wohl aber vom Königswasser angegriffen, und schwarz. Derrothe Anflug gab auf einer glühenden Kohle keinen Geruch. WeitereVersuche konnten damit nicht vorgenommen werden. Indessen ist eS
G wahr-