Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Erster Jahrgang.]
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<i. Ueber diesen gelben folgte ein weisser Sublimat, der sicham untern Theile des Halses angelegt hatte , z. Quinte!ro. Gran wog, und im Gewebe sowohl als vor dem Löth-rohre sich wie ätzender Sublimat verhielt,e. An der obern Fläche des Halses der Retorte hatte sich einebei 2. Linien dicke Rinde eines weisgrauen, mit schwarzem,vermengten Sublimats angelegt, dessen Oberfläche in r Zolllangen Spießen angeschossen war. Er zog an der Luft Feuch-tigkeit an, wog 4. Loth z. Quinte! 40. Gran, und ist nochzu^ujitersuchen; scheinet aber mit Butyro (k) verunreinig-ter ätzender Quecksilbersublimat zu seyn.k. Zn der Vorlage war ein schwarzes flüßiges Butyrum über-gegangen, welches 41. Gran wog. Dieses mit Wasser ver-dünnt wurde dunkelbraun ohne daß sich etwas niederschlug,welches doch bei der Spieglasbutter zugleich geschieht. Mithtnzugetropften fixen Laugensalz brauste es nicht, und schlugsich auch nichts nieder. Scheint also Arsenikbutter zu seyn,da sich nämlich der Arsenik, indem er sich auch mit Laugen-salz auflöset, nicht niederschlagen konnte. Mit phlogistizir-ter Lauge wurde das verdünnte Butyrum nur schmutziggrünlich.

Da nun die metallischen Ueberbleibsel (-u und b.) . .

... . .2 Loth i Qu. Zs Gr.

die Sublimate (c. ä. e.) ... 7 z 55

und die übergegangene Butter ( 5 ) — — 41

die Produkte zusammen also . . . iö 2 ii

gewogen haben: so hat sich ein Ab-gang ergeben von ..... — 1 49

ii — —

Dieser Abgang bestand lediglich in losgemachter Salzsäure.Denn kaum hatte ich die Vorlage von der Retorte abge-nommen, so ward mein Zimmer wie mit einem Nebel angefüllt, so daß ich Thür und Fenster öfnen mußte. Diese De-komponirung des ätzenden Sublimats sowohl als jene, wel-che die übergegangene Butter voraussetzt, ist also durch 2.

QUiN-