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Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Erster Jahrgang.]
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fort durch eure besonders angelegte Ritttte ins Sudhaus Dessenkann. Wo mehrere Pfannenhäuser sind , da sind auch mehrereRinnen bei einem Fenster angebracht, man machr ihre Oefnungauf, so zu der Pfanne die Sole führt, wo man kochen will. Eindergleichen bekommt z. V. zu ko^nlna für jedes aus der Sole erzeugtesSchazfaß sodann 4 kr. Wenn eine Pfanne ganz leer ist, so gehen in einegrosse vorschriftmässige bei 40 Stücke hinein, in der Folge der Sudwocheaber nur 37 auch wohl nur zo wie z. B. zu 8 rarak)l. Von einem Fen-ster werden oft wohl bei 5 Pfannen mit Sole erhalten, wie zu Stara-toi. Und Loleekovv.

Mit Erbauung der Oefen hat man sich bei den Salzkothenaber nicht viele Mühe gegeben. In den mehreren Ortschaften, wo nochgar keine Verbesserung vorgegangen, sind kleine Pfannen, die sie o-eru-neu zu nennen pflegen. Es wird, damit eine Orsruo wenigstens so er-hoben steht, daß man Stand - oder anders Holz darunter bringenund selbes anfeuern kann, in den 4 Ecken derselben was untergel. gt z.B. der nächste beste Stein. Die Flamme schlagt sodann auf allen Sei-ten aus. Wo grössere Pfannen sich vorfinden, tst in der Erde eine Oef-nung ausgegraben, und darauf die Pfanne gesetzt. Es ist alles offen,das Holz wird entweder nur gerade so darunter gelegt, oder manlegt, wie z. B. zu >Vloär'ie ein Paar Lagen starke Prügel ins Kreutz,daß sie gleichsam als Rost dienen, und darauf anders Holz; wird so-dann gefeuert, so schlägt die Flamme mehrmalen auf allen Seiten aus.In XalucL wird vor - und rückwärts unter der Pfanne geheizt, da-mit das Feuer mehr in die Mitte kommt. In einigen Orten ist diePfanne zu beiden Seiten zwar vermacht, bor - und rückwärts aber istsie offen. Es giebt auch mit Ziegel ausgemauerte Pfannenheerde, wodie Mauern gerade stehen, vorhalb das Schierloch, und rückwärts einoder mehrere Abzüge find, wie z. B. zu 8prin, I.aeko <Lo. In an-dern Orten sind die 2. Seitenmauern des Pfannenheerds etwas fthreggemauert, wie z. B. zu lüünviee.

Die Pfannen werden bon i ^ schuhigen Eisenbleche, von gemei-ner Dicke verfertigt, und mit Nägel Miethet. Unterhalb wird bei je-dem