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einem weissen schaumichten Glase vordem Löthrchre; "das Leuchten mrAugenblicke der Schmelzung 7 und das Zcrinnen zur Gallerte mit demZeollthe gemein; die innern Bestandtheile aber scheinen mehr die deSSchörls zu rseyn. Von Heiden unterscheidet er sich durch seine elektri-sche Kräfte welche gewis von der Lage der Theile abhängt.
Ob der Lazurstein wirklich Zeolith mit Silber und Eisen sey, ober eigentlich in Natolien, in Ostindien, oder nur in Sibirien gefundenwerde, diese Fragen will ich anderswohin verschieben, und nur die ge-wöhnlich als Zeolithen erkannte Arten des kaiserlichen Kabinetes be-schreiben. Alle Arten, wo ich kein Geburtsort hinzusetze, sind ausJßland. Die Zeolithen aus Jßland finden sich faßt allezeit im Man-delsteine , der aus erhärtetem schwärzlichen, braunen oder grauen Thon,hochgrünen Serpentin und verschiedenen ellyptischen Höckern bald vomKalkspathe bald vom Zeolithe bald vom weissen erhärteten Thone be-steht. Ich werde also die Bergart nie anführen, als wenn sie hievoneine Ausnahme leidet. Kleinigkeiten von Abänderungen übergehe ich,und werde aus ungefähr achzig Stücken dieser herrlichen Samm-lung nur die wesentlich unterschiedenen Stücke anführen.
r.) Vewittcrter Mehlichter Zeolith. LüoUrlius karinLeeur.
Gelblichtweisser mehlichter Zeolith, der auf halbverwit-terten Zeolithe aufsitzt. Diese Zeolitherde hat einen sauren alaun-- artigen Geschmack, schmilzt vor dem Löthrohre zu einem weissen Glase,und giebt mit Vitriolsäure beträchtlich viel Alaun. Es ist wun-derlich , daß hier durch die Verwitterung ein grosser Theil Kiesel-erde in die Thonerde übergeht. Geschieht dieß vieleicht eben so,wie in den Solfatara, wo die, auf die rauchenden Oefnungen ge-legten kieselartigen Laven durchaus in mürbe Thonerde verändertwerden? Man müßte, um dieses zu bestimmen, wissen, in welcherGegend Jßlands der verwitterte Zeolith gefunden werde.
2 .) Dichter Zeolith. 2eolicliu§ eomx>LKu5.
Er gleicht einen Chalzedon sehr, wenn er halbdurchsichtigist, sonst aber einem Kacholong. Die Eigenschaft, daß er Feuer
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