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Ivgue ealeis units. §. I2I. Diese Theile hängen so lost
zusamm, daß sie vom Scheidcwasser ohne Brausen angegriffen, und zurGallerte werden, bor dem Löthrohre aber zu einem meisten schaumichtenGlase schmelzen. Und diese Eigenschaften nebst einer Art Phosphores-zenz, die man im Augenblicke, wo sie zu schmelzen anfangen, wahr-nimmt, sind auch die Hauptkennzeichen dieses Gerechtes.
Die Ursache, warum gerade dieser Stein allein zur Gallertestockt, wenn er in Sauren gelegt wird, scheint mir in der Kleinigkeitund irmiglichsten Mischung der Kieseltheile mit dem Thone zu liegen. DieKieselerde bleibt darin» unverändert. Jedes Körnchen hängt mittelstdes Thones an dem anderen Kieselkorne. Der Thon wird nur aufge-weicht, nicht aufgelöset. Er macht also, selbst aufweichend, die binden-de Materie, und hiemit die Gallerte. Man kann die Anwefenheit derKieseltheile sowohl aus dessen Schmelzbarkeit zu Glase, als auch darauserkennen, weil eine solche Gallerte zwischen den Fingern zerrieben eineSchärfe fühlen läßt, die nur von eckichten glasartigen Theilen herkom-men kann. Glas, das aus Zeolithen gemacht wird, wird von Säuernaufgelöset wie der Stein selbst; die Glasmacher müssen sich also sorgfäl-tig hüten, das keine solche Steinart in die Glasmaterie mit eingemischtwerde, weil dann die Geschichte erneuert werden dürfte, die zu Ent-deckung der Zeolithe Gelegenheit gegeben hat.
Da die Hälfte, auch mehr als die Hälfte, Kieselerde im Zeolithesteckt, so gefällt mir des Herrn Hofraths von Born Anordnung, derihn und den Schörl unter die Kicselarten rechnet, besser als die desProfessor Bergmanns, der ihm seinen Platz unter den Thonarten an-weiset. Wenn Bergmann die Edelsteine deswegen unter die Thonartenversetzet, weil Thon die herrschende Erdart in selben ist, warum sollman die Zeolithen, nicht zu den Kieseln, die für sich in Feuer schmelzen,rechnen können, da sie mehr äußerliche Kennzeichen des Kiesels als desThones, und von beiden wenigstens gleiche Theile, wo nicht mehr vonKiesel besitzen? Eben so geht es auch mit dem Schörl, welcher billig un-ter die Kieselarten gerechnet werden soll.
Zwischen dem Schörl und dem Zeolithe scheint mir der Turma-lm stehen zu müssen, wenn er nicht vielmehr mit Rinmann aN. Iwlm.-766 zu den Zeolithen selbst gehören soll. Er hat das leichte Fliesten zu
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