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Bewegung -es Erdbebens daher komme, wenn aus einem gtossen un-terirdischen leeren Raume die Luft durch eine Spaltung der Decke aus-bucht, und dieselbe nach Maaß des Ausbringens sich bald erweiteren,bald zusammen senken muß; daß die wellenförmige Bewegung des Erd-reiches daher entstehe, wenn die ausdringende Luft in klüftigen, undhorizontalen Flözlagern, oder auch in groben Schvtterschichten, wo vie-le kleine Zwischenräume sind, fortstreicht, wo sie dann das Erdreichwellenweise aufhebe», und niedersinken lassen muß; daß einzelne Stössedes Erdbodens von einzelnen Ausleerungen der Luft, die auf einmalgeschehen, entspringen; und endlich, daß in der Atmosphäre jederzeitheftige Winde und Stürme auf das Erdbeben des gehobenen Gleichge-wichtes wegen erfolgen müssen.
Alle diese Wirkungen können auch geschehen, wenn die leerenRaume mit Wasser angefüllt sind, oder tief unter dem Wasser zu lie-gen kommen. Auch in der größten Tiefe ist die Natur noch immer ge-schäftig. Gleichwie sie da unzählige organisirte Körper des ThierreicheShervorbringt, so zerstöret sie dieselbe wieder. Vielleicht ist kein Punktim ganzen Erdbale, wo nicht Geburt und Rückfall Platz fände. Wasfür eine Erzeugung, oder vielmehr Entfeßlung der Luft kann also beyAuflösung hinfälliger Körper auch in der größten Wassertiefe für sichgehen? Alle Arten Entzündungen erzeugen für sich schon aus demWasser häufige Luft, und wird dieselbe von den werken Wö.bungen -erAbgründe aufgehalten, was kann sie verhindern daß sie nicht durch einebom Wasserdruck oder Wärme übermässig gespannte Schnellkraft dieallergrößten Erdmassen über sich hebt, sprengt, und also eine Zerrüt-tung auch auf dem Meerboden verursachet; ji was noch mehr ist, wenn 'die Luft auf diese Art in die kleinen Zwischenräume der gehobenen Klum-pen hineingedrenget worden, so können dieselben vom Grunde auf ineine erstaunliche Höhe emporsteigen, und von den Strömmcn weit um-her vertragen werden.
Alles dieses zusammengenommen beweiset nichts anders, alsdaß, wenn auch die Meere in ihren ordentlichen Gränzen sich befinden,auf ihrem Boden ungemein grosse Veränderungen fürgehen mögen. Die
Histo-