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Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Erster Jahrgang.]
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geilen Reste so vieler Pflanzen, und Thiere, die sich auf der ehemaligenErdfläche befanden, aufgelöset, Fetten erzeugen musten; die endlich nachVerseigerten Wasser in den ausgetrockneten Boden einsanken. Daß aberdie fruchtbare Oberfläche der Erde, wenn sie auch ganz bor der zerstö-renden Fluth bewachsen war, einzig und allein den Stos zu einer sogrossen Menge von fetten Minern soll hergegeben haben, scheinet mir,unangesehen ihrer grossen Glaubwürdigkeit dennoch auch eine große For-derung zuseyn; aus welcher natürlicherweise folgte, daß man in allenvon Bergen umgebenen Vertiefungen, wo man sichere Spuren zurück-gelassener, und dann ausgetrockneter Seen findet, jederzeit minerali-sirte Fetten antreffen müßte; daß an jenen Drten, wo Bergölle be-ständig trieffen, die Natur einen unglaublichen Vorrath davon erzeugethätte; nachdem die dafür angenommene Ursache schon lange zu wirkenaufgehört hat. Wenn ich im Gegentheile Lchmans ausschließendeMeynung betrachte: daß nemlich ursprünglich alles Fett, dem Mine-ralreiche zuzuschreiben sey, so muß ich gestehen, daß ich ihr noch wenigerbeypflichten kann. Der Schwefel machet zwar unstreitig den größtenTheil des mineralischen Fettes aus, denn durch ihn sind alle uns bekann-ten Vulkane hervorgebracht worden; allein aus Schwefel hat unsereChemie noch kein den bekarmten mineralisch brennbaren Körpern ähnli-ches Oel Destilliren können, und es wäre ungereimt, wenn man demPflanzen-und Thierreiche die Erzeugung der Harze, und Oele abspre-chen wollte; ohngeachtet es den Urstof aus dem Mineralreiche her-nimmt. Zu allen Säften, die die Pflanzen erzeugen, trägt die Erdebey; dennoch wird niemand behaupten, daß diese Säfte nach allen ih-ren Eigenschaften, so wie man sie durch die Pflanzen bekömmt, schon inder Erde enthalten sind. Indem hat man die Natur gleichsam auffrischer "That ertappet, wo sie mit den aus Pflanzen gezogenen Oelenund Harzen die Minern imprägnirt hat. Utberhaupt scheinen mir alsalle drey Reiche, so grosse Verbindung miteinander zuhaben, daß ei-nes des anderen Bedarf; und so große Verschiedenheit ihrer Kräfte zuäußern, daß jedes für sich allein eigene Produkte erzeugen kann.

Ich wäre sehr begierig, zu wissen (und dieß gewehren mir mei-ne Erfahrungen nicht) ob der Ernstem, der die Mutter der edeln

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