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Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Erster Jahrgang.]
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Thälern fchichtenweise abgesetzet. Daher erscheinen oft im flachen Lar^de isvlirte Hügel, deren Gipfel aus festem Gesteine, das etwa ihrenKern ausmacht, der Fuß aber aus angetragener Erde bestehet. Daherläßt sich füglich die wellenförmige Anlage der Erdhügel, des Mittelge-birges herleiten; wozu theils die Erhabenheiten des inneren harten Ge-steines, theils die Anströmmungen beym Absätze verschiedener MaterienAnlaß gegeben haben.

Es folget hieraus von sich selbst, daß die Schichten dieser Uiber-fthwemmung, wie ich oben schon erinnerte, nicht so ordentlich, als jeneder vorhergehenden haben angelegt werden können; daß die schwererenKörper des Thier - und Pflanzenreiches leichter mit dem grobsteinigenSatze, und Schaalenthiere mit Lehm-und Thonschichten haben vermi-schet werden müssen; daß man eben deßwegen Versteinerungen erst inder höhe der Mittelgebirge, oder höchstens zwischen Vertiefungen derhöchsten Gebirge antrift; daß man bey senkrechten Abgrabungen derHügel ordentlicher als in Flächen die Materien nach ihren eigenthümli-chen Schweren angehäuft bemerket.

wenn die Wasser also fielen, dass jene Höhen, die grosssere Vertiefungen umgranzten, empor kamen, so mussten in Mittedieser Vertiefungen ungeheure Seen zurückbleiben, wenn dieseSeen von höher liegenden Quellen, oder anderen Zuflüssen ange-schwellet wurden > so überstiegen sie die niedrigste Gegend der Grari-ze. Fanden sie alda weiches Erdreich, so durchfraß der Abflussder Wasser selbes so lange, bis er einen Grund antraf, den ernicht mehr wegführen konnte, und alft> liefen die Seen entwederganz ab, wenn ihre Tiefe nicht so gross war, als jene des Abzugs-profiles; oder erniedrigten sich nur zum Theile, wenn beym Aus-gusse eine Hinderniss vorkam. Höher liegende Seen leerten fichdann oft in die niedrigern aus, je nachdem der Zug des Wassersdurch anhaltende Vertiefungen ssine Beförderung fand; bis endlichnachdem die Meere in ihre Gränzen kämmen, die fie iyo behaup-ten, bloss allein den Quellen der Gebirge und den Himmelwässernjene langen banale der vorherigen Abflüsse zurückblieben, die wir

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