Philadelphia de» 15. September 178;.
Seron Professor Märtcrs,erstes Schreibe»
an Herrn Hofrath von Vorn,
Oer seine Reise von Europa bis nach Philadelphia in Nordamerika. (*k
r. <7*>er erste August 1783. war endlich der lang erwünschte Tag, andem wir nach einer fünftägigen Erwartung eines günstigenWindes Europa verlassen konnten. Die Gelegenheit war eine ameri-kanische Fregatte unter dem Namen General Wajstngton, das besteSegelschif, das dermal die amerikanische Flotte besitzt; es wurde wäh-rend dem letzten Kriege in dem Meerbusen der Dellawarc den Englän-dern, bei welchen es General Mvng hies, abgenommen: der Erobererwar eben unser Kapitän, ein zwar noch junger, aber tapferer, und inder Seekunde sehr erfahrner Man», der schon mehrere Reisen nach Eu-ropa in Geschäften des Kongresses gethan, und diese letzte (welches fastdas einzige Beyspiel seyn wird) bis nach Frankreich in 16 und einemhalben Tage zurückgelegt hat. Es war i i Uhr Mittags, als wir beieinem zwar günstigen, aber ziemlich schwachen Ostwinde in dem Portvon Uavrs Ü6 Oi-NCL. samt 2 andern französischen, nach den. Antillenbestimmten Schiffen, die wir aber bald hinter uns aus dem GesichteVerlvhren, unter Segel gierigen. Nach einer Stunde wurde der Windetwas stärker, und alle Passagiers, die noch nie auf dem Meere,ittkd also der schwankenden Bewegung nicht gewohnt waren, fiengen einernach dem andern an seekrank zu werden; ich ward (einem englischenFrauenzimmer ausgenommen) der erste und heftigste von allen äuge-
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.(*) Wir werden in der Folge alle Nachrichten, die wir von diesem gelehrten Natur/forscher, der auf Kästen unsers Kaysers zur Erweiterung der Naturgeschichteitzt Nordamerika mit einem Gefolge von einem Maler und r Gärtnern bereiset,und dann nach Südamerika gehen wird, erhalten werden, diesen unsern physi-kalischen Arbeiten einrücken.