Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Erster Jahrgang.]
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/t»tt einige noch so 'frisch sind, daß sie ihre Sehnen ('T'enälnss) noch un-Verwesen beybehalten haben, welches ein überzeugender Beweis seynkann, daß die östliche Küste dcS nördlichen Amerika sich sehr schnell erwei-tert haben muß; So befindet sich auch bey ^orlctswn 12 Meilen weiterhin eine gleichartige Muschelbank, die vun gegen ioc> Fuß über die Bay«ud Meeresfläche erhahen ist.

Von Virgmien begab ich mich Über Käsmon nachttt Nordkarolina, wo wiedrum bis 20 Fuß über dem Ufer des eap b'sLk-kivsr Conchylien der See in Menge gefunden werden; Die untere Lageist mit Sand zu einem Steine erhärtet, die obere aber gewöhnlich los,die Schalen sind nirgends versteinert, sondern ausser daß die meistenzerbrochen sind, noch ziemlich natürlich. Weiter konnte ich auf diesemWege nach Charleston, den man gewöhulich den untern nennt, indemer nicht weit von der Seeküste entfernt ist, ausser Sand und Fichtenbäumen (klnus L.) nichts merkwürdiges beobachten.

Beschreibung

einer seltenen Versteinerung aus dem Geschlechte der Gienmuschelnvon Karl Haidinger, Adjunkten am k. k. Naturalienkabinete.

vre Tafel, Ite, rte, und ;te

A>ur die außerordentliche Seltenheit dieser Versteinerung, selbst inOesterreich, ihrem Geburtsorte, macht es begreiflich, wie es kömmt,daß sie bis itzt noch von niemand beschrieben, oder gezeichnet worden ist,welches sie doch ihrer besonder» und auffallenden Bildung wegen sowohl,als auch vorzüglich darum verdiente, da wir unter den unversteintenMuscheln keine ihr ähnliche kennen, und ihr Original gleich jenem derAmmonshörner entweder blos in den tiefsten Abgründen des Meeres,oder wohl gar nicht mehr in der Reihe der lebenden Geschöpfe anzu-treffen seyn dürfte. Her Kanonikus Stüz ist der einzige meines Wis-sens,