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scns , der ihrer Erwähnung macht, O) -och hat er ausser dem Trivial-namen und der Vermuthung daß sie unter das Geschlecht der Gienmu-schelu gehören dürfte, nichts zur ihrer nähern Kenntniß geliefert, daherwird eine genauere Beschreibung und Abbildung (ki§. i. 2.) nicht über-fiüßig seyn. Diese Versteinerung findet sich auf der gräfl. Sinzendorfi-schcn Herrschaft Ensbrunn m Oesterreich in einem gelblichweißen dichtenKalkstein, der blos aus aufgelösten kleinen Kouchylien entstanden zu seynscheint, von denen sich doch noch eine grosse Menge in selben erhaltenhat, in einem Langer mit in Kalzedon verwandelten Enkrinitenstielenund andern Seeprodukten. Gewöhnlich trift man sie so wie sie abge-bildet sind an, doch findet man auch öfters nur einzelne Hörner, diean Dicke, und Länge sehr verschieden, ja selbst bey solchen Stücken, wozwey beysammen stehen und folglich nur ein Stück ausmachen, von un-gleichen Dimensionen sind, welches entweder daher kömmt, daß sie inder Erde einigen Druck gelitten, oder daß vielleicht auch die Klappender Muschel selbst unter sich m'cht gleich gewesen sind, doch finden sichauch einige wenige, die ganz gleich sind, -aß es also wahrscheinlicher ist,-aß die erstere Ursache mehr zu dieser Ungleichheit beyträgt als die zwey-te. Unter sehr vielen Stücken hat es mir noch nie geglückt auch nureine Spur der Schaalc zu entdecke», denn immer finden sich nur Stein-kerne, die entweder aus gelblichen Kalkspath, oder aus dichten Kalkstein?der voll ganz kleiner Turbmiten steckt, bestehen, statt der Schaale abertrift man meistens einen gelblich durchscheinenden Kalkspath in kurzen
drey»
chI S. Pbvstlalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Dien des ersten Jahr-gangs erstes Quartal roz. Um Prinzendorf giebt es schöne grosse Austernund Lazarusklappen. Auch sollen die sogenannten Lhrerhärncr aus dieser Ge-gend seyn . welche vermuthlich Stcinkcrne von einer besondern Art Gicnniuschcl,Lbsina, seyn werden. Wenn der Sandstein, der diese Gteinkerne ausmacht,nicht mit kleineren Versteinerungen voll wäre, könnte die Aehnlichkeit der Fi-gur manchen glauben machen, daß diese Hörner bloß die durch Flugsand ge-schehenen Ausfüllungen der in der Erde vorkommenden Löcher der Feldgrille,kr^tlus csmxeo.r» , oder eines ähnlichen Infekt seyen; und das um
so mehr, weil diese Hörner selten einzeln, und allezeit eines grösser als dasandere vorkommen, auch niemals ein ganz unleugbares Kennzeichen einer nochvorhandenen Muschelschaale zeigen.