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Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Erster Jahrgang.]
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wo sie als Dunst von dem Wetterzug an die Verzimmerung, und Ulmenangeworfen werden.

Num. 44- Fäseriges Kochsalz (Salzspath ) aus Michalowicin der ersten OonciAnution der I'amns Berge.

Anmerkung. Das Streichen dieses Salzes ist ganz unbe-stimmt, gleichsam, als ob es sich nur zufälliger Weise in die Ritze, undKlüfte der grauen, und rothen Salden gelagert hätte, welche es baldfein wie Papier, bald dicker bis höchstens 8 Zoll mächtig durchsetzet.Am häufigsten ist es in jenem tauben Gebirg anzutreffen, welches inhöherer Laage die grünen Salzstöke O) umgiebt, und verkündigetdahero gleichsam derselben Daseyn. -Es wir nicht genutzet, sondern mittauben Bergarten verstürbet, weil es einen bittern Geschmack undnach Aussage der Bergleute eine purgirende Kraft haben soll. (K)

Num. 45. Schwarze Holzkohle mit durchsichtigen kristallini-schcn Kochsalz durchzogen; aus mittet LAadachow in der zweytendonriZnaciou der neuen Berge.

Anmerkung. Diese finden sich sehr selten, und ohne ordent-lichen Streichen meistens im Salze selbst, wo sie allezeit noch vor demAnbruch, ein heftiger bituminöser, und vitriolischer Geruch verräth,

wei-

ss) S. unten Num. ;r.

(b) Es verhalt sich übrigens ganz wie die Salzblüthe Num. ;o., indem es ebenwie selbe ohne Knistern vor dem Löthrohc fliestet, und sich leicht in spiessigeKristalle zertheilen laßt, und scheint auch auf eine ähnliche Art entstanden zuseyn. Ich konnte mich ebenfalls nicht von seiner Bitterkeit überzeugen, da esgerade wie Kochsalz schmecket, doch wollte ich vielmehr der chemischen Analyst,als meinem Geschmacke trauen, und untersuchte sie auf gleiche Art mit derSalzblüthe, und auch mit gleichem Erfolg. Daher ich die angegebene Bitter-keit, und purgirende Eigenschaft blos für nachgeglaubte Dinge anzusehen ver-suchet werde.