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Erster Band. A - K.
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Pol/.lü

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zerstreut sind, das im Westen von dem Marshall-Gilbert- u. Kllice-Atehipel, im 8. von den Samoa- und Societäts-Inseln, im SO. vondem Paumotu- und Marquesas-Archipel umringt und im Norden un-gefähr durch den 9. Parallel n. Br. abgeschlossen wird. Oie Inselnsind Korallenbildungen, erheben sich meist wenig über dem Meereund haben die eigonthümliche Ringform mit oingeschlossener La-gune , welche die sogonaunton „Atolle“ cliarakterisirt. Man findetauf ihnen Guano und Kokospalmen. Bio meisten derselben wurdenvon ßürgotu dor Vor.-Staaten in Besitz genommen.

Pölzln, St. in Preussen. 4371 K. (1864).

' Pommern Provinz in Preussen, hatte im Jahro 1864 eine Be-völkerung von 1,437,379 S.; Zunahme seit 1861 um 47,636 S.

Portici, als eigentl. St. 10,980 K«, als Gmd. 11.288 E.

Port Lavacca , Ort uud Hafen in Ver.-St., Texas, Gfsch. Cal-houn, au der westlichen Seite der Lavacca-Bay , 160 engl. M. SSO.von Austin. , .

Posen, 1) Provinz in Preussen, hatte im Jahro 1864 oioe Be-völkerung von 1,628,729 E. ;• Zunahme seit 1861 um 38,179 E. 2)Regierungsbezirk ebd., 1864: 978.268E. (mit 12.684M. Milit.).

8) St. ebd., 45,143 E.

Potenz*, als eigentl. St. 16,460 E., als Gmd. 15,777 E.

Potsdam, 1) Rgbz. in Preussen, im Jahre 1864: 977,477 E.(mit 24,947 M. Milit.). 2) St. ebd., 36,031 E.

Powidz, St. in Preussen, 1314 E. (1864).

Prausnltz, St. in Preusisen, 2210 E. (1864).

Preetz, Fick, in Holstein, 6471 E. (1864).

Prenzlau, St. in Preussen, 13,774 E. (1884).

Prettin, St. in Preussen, 1733 E. (1864).

PretZHCh, St. in Preussen, 1692 E. (1864).

Preussen. Die Gesammtbovölkerung des preuas. Staates betrugnach der Zählung vom 3. Decoraber 1864: 19,262,363 E., wovon279,414 M. Militär und hat somit seit 1861 um 761,143 Seelen zuge-nommen.— Der Han de 1 b verkehr im Innern Pr. und mit demAuslande ist ftusserst lebhaft. Ein grosser Theü der von auslän-dischen Schiffen zum Import nach Deutschland gebrachten odervon den deutschen Staaten zum Export bestimmten Waaron oon-ceutrirt sich in seinen Häfen. Von der Gesammtsumme der Zoll-vereins-Einnahmen wurden 1869 in Preussen 69% der Eingangszöllo,66% der DurchgaDgszöUe uud 44% der Ausgangszölle erhoben, derinnnere Handel steigt mit dem raechen Zunehmen dor Eisenbahn-linien , welche den Staat bereits nach allen Biclitungen durch-schneiden. An Eingangsabgaben wurden 1862 erhoben 14,900,764Thlr., an Ausgangsabgaben 66,999 Thlr. Die preussische Handels-marine zählte zu Ende 1862 1043 Seeschiffe (worunter 46 Dampfer),und 716 Küstenfahrer (worunter 24 Dampfer) mit zusammen 177,627Lasten (k 4000 Pfd.) und 12,000 Mann. Schifffahrtaverkehr in denHäfen des preusaischen Staates im Jahre 1862: EingogangcneSchiffe 11,963 mit 1,004,908 Lasten, ausgegangene Schiffe 12,138 mit941,669 Lasten, davon entfielen auf die preussische Flagge dort6469 Schiffe mit 616,640 Lasten, hier 6678 Schiffe mit 469,161 Lasten.Zur Frachtfahrt bestimmte Stromfahrzeuge wurden 1861 gezählt:11,818 Segelschiffe mit 402,463 Lasten und 176 Dampfschiffe undSchlepper mit 14,761 Pferdekräften. — Am Schlüsse des Jahres 1861war der preussische Staat an einer Eisenbahnausdehnuug von818% preuss. Meilen botholligt, wovon sich 788 Moilen auf seinemGrund und Bodeu befanden; Ende 1883 betrug die Länge allerEisenbahnstreckon auf preuss. Gebiet 80S a / lo geogr. Meilen. DieZahl der Postaustalten im Jahre 1802 betrug 2225, die dor Post-naltereien 1119. ln demselben Jahre wurden durch die Post befür-«ftl 1 3 ’ 2441 . 768 Personen, 148,444,000 Briefpostgegenstände , 14 Mil!.627,000 Pakoto ohne Werthdeklaration, 8,850,000 Pakete mit Werth-deklaration, 1,846,000 Briefe mit baaron Einzahlungen, 1,376,000Briefe und Paketo mit Postvorschuss; der Gesammtwerth der be-förderten W orthsondungon betrug 1,683,717,000 Thlr. Anfangs

1868 be«»«« dor p,eu»8i«oho Staat 1309 Meilen St&ats-Telographen-

ltmen mit S894 Meilen Drähten und 197 Stationen im Betriebe. Bör-sen giebt oe zu Berlin , Stettin , Breslau, Biberfell! , Danzig, Köln,Bar,"0",Görlitz. Königsberg, Magdeburg, Momel und Elbing: Cre-ditanstalten sind: 1) die preusBiBche Bank in Berlin welche er-mächtigt ist Banknoten von 25 , 60, 100 und 600 Thlr,, auszugebenmit den Command.ten : in Frankfurt a. d. O. n. in Landabe« a. d.W.; dem Bankeompto,rin Stettin und den Commanditen in Stolpeund Köslin, der Bankoommandito in Stralsund, dem Bankcomntoirin Magdeburg und den Commanditen in Halle und Nordhausen mitdem Baukdirektorium in Breslau und den Commanditen in GloaauGörlitz und Gleiwitz, den Bankcomptolrs in Königsberg u Danziizmit den Commanditen in Graudonz, Memel, Elbing, Tilsit u Thorndem Baukcomptoir in Posen und der Commandite in Bromberg-dem Bankcomptoir in Münster und den Commanditen iw Dortmundund Bielefeld, dem Bankcomptoir in Köln mit den Commanditen inSiegen und Koblenz und den Bankcommauditen in DüsseldorfElberfeld und Krefeld; 2) die Bank des Berliner Kassenvereins-8) die städtische Bank in Breslau; 4) dio ritteracluvftHche Bank inPommern; 6) die Kölnische Privatbank; 8) dio Magdeburger Pri-vatbank; 7) die Danziger Aktienbank; 8) dieProvinzial-Aktienbaukdes Herzogtums Posen in Posen; 9) die Königsberger Privatbank ;10) die Dortmunder Privat-Aktienbank", U) die Hagener Privat-bank; 12) die Banklombards zu Braunsberg, Insterburg u. Neuss;13) deT schlesische Bankverein zu Breslau; 14) der 801^1^86^-»che Bankverein in Köln; 16) die Berliner Handelsgesellschaft- 16)djo DUkonto-Commanditgesellschaft in Berlin; 17) die preussischeHandelsgesellschaft in Königsberg; 18) die Creditgesellschaft inElbing. Ende 1861 gab es in Preussen 478 Sparkassen mit Einlagenvon 54,360,674 Thlr. An inländischen Versicherungsgesellschaften

bestanden 1862: für die Feuerbraucho 86 gegenseitige und 13Aktiengesellschaften; für die Lebens- und Rentenversicherung 4auf Gegenseitigkeit und 8 auf Aktien begründete Anstalten, für dieilagelbrauche 4 Aktien- und 8 Gegenseitigkeits-Gesellschaften, fürdie^Transportversicherung 17 Aktien- und 7 Gegenseitigkeits-Ge-sellschaften, für dio Viehversicheruug die Viehversicherungsbankin Berlin und mehrere kleinere, für die Hypothekeuversicherungeine Aktiengesellschaft inBerlin. — Handelskammern befinden sichiu Berlin, Kottbus, Stettin, Frankfurt a. d. O., Stralsund, Swine-münde, Magdeburg, Nordhausen, Erfurt, Breslau, Gleiwitz, Königs-berg, Danzig, Memel, Insterburg, Elbing, Posen, Minden, Dortmund,Köln, Koblenz, Trier, Saarbrücken, Stolberg, Düsseldorf, Gladbach,Wesel, Kupon, Krefeld, Solingen, — ln Bezug auf die geistigeBildung nimmt das preussische Volk eiue der ersten Stellen unterden Völkern Europas ein. Die Elemeutarkenntnisse sind fast aus-nahmslos verbreitet. Die Zahl der Schullehrer-Seminarieu beliefsich 1861 auf 68 mit 3405 Zöglingen; öffentliche Elementarschulengab es in demselben Jahre 26,156 mit 34,825 Lehrern uud 2,773,413Schülern; Mittelschulen 560 mit 8667 Lehrern u. 101,469 Schülern,höhere Bürger- und Realschulen 123 mit 11 06 Lehrern und 24,908Schülern; Progymnasien 33 mit 242 Lehrern und 3274 Schülern;Gymnasien 144 mit 2069 Lehrern und 48,806 Schülern; Privat-Ele-mentarschulon 813 mit 1489 Lehrern und 48,342 Schülern; mittlereuml höhere Prjvataehuleu 629 mit 2462 Lehrern und 31,016 Schülern;ferner Provinzial-, Kunst-, Gewerbe-, Ackerbau-, Navigations- u.Handelsschulen 98 mit 385 Lehrern und 6639 Schülern; Handwer-ker-Fortbildungsanstalten 689 mit 992 Lehrern uud 31,058 Schülern;Kleinkinder-Bewahranstalton 448 mit 30,746 Kindern. — Universi-täten bestehen zn Berlin mit 178 Lehrenden und 1926 Studirenden,Bonn mit 98 Lehrenden und 902 Studirenden; Breslau mit 101 Leh-ronden und 863 Studirenden; Greifswald mit 49 Lehrenden und812 Studirenden; Halle mit 69 Lehreuden und 688 Studirenden;Königsberg mit 63 Lehrenden und 402Studirendeu; Münster (theo-log.-philosoph. Hochschule) mit 26 Lehreuden und 608 Studiren-den; Ackerbauschulen gab es (Ende 1863) 21, auch sind 61 land-wirtschaftliche Fortbildungsschulen und in Verbindung mit denUniversitäten Berlin und Halle landwirtschaftliche Unterrichts-instituto, ferner ausser der für den höheren Unterricht bestimmtenBergakademie in Berlin, 8 .Bergschulen für den mittleren Unterrichterrichtet. Für den Forstunterricht bestehen die königl. höhereForstlehranstalt zu Neustadt-Eberswalde und einige niedere Forst-schulen. Höhere Lehranstalten für militärische Bildung sind: DieKriegsakademie, die vereinigte Artillerie- und Ingenieurschule,die Kriegsschulen und Unteroffizierschulen. — Sternwarten sind inBerlin, Königsberg, Bonn, Breslau, Halle, Stettin, Danzig, Düssel-dorf und Halberstadt. Bibliotheken: Die königl. Staatsbibliothekin Berlin mit mehr als 600,000 Bdn. und 10,000 Handschriften ; dieUniversitätsbibliotheken in Greifswald, Halle, Breslau, Königsberg,Berlin und Bonn, ferner die Bibliotheken der Gymnasien, worunterdie zu Halberstadt mit 90,000 Bdn., zu Köln mit 60,000 Bdn., zuTrier mit 70,000 Bdn. und zu Bonn mit 70,000 Bdn. In allen grösse-ren Städten bestehen Stadt- und Rathsbibliotheken; Düsseldorf hateine Landesbibliothek. — Der gesammte Stand der preussisebenArmee beziffert sich nach den neuesten Organisationsvorschriften,Ende 1863; 1) Stehendes Heer in Summe des Friedensstandes198,050 Mann Streitende, 8068 Nichtstreitende, des Kriegsstandes367,168 Mann Streitende, 26,486 Nichtstreitende, der Ersatz truppen109,223 Streitende, 19,240 Nichtstreitende; 2) Landwehr: Summedes Friedensstandes 2224 Streitende, 12 Nichtstreitende; des Kriegs-Standes 227,664 Streitende, 2630 Nichtstreitende, der Ersatztruppen986 Streitende; der gesammte Stand auf dom Kriegsfusso (ein-schliesslich der Ersatztruppen) beläuft sich auf 743,156 Mann (wor-unter 094,891 Combattanten). An Generälen zählte man (1863)1 Feldmarschall, 1 Feldzeugmeistor, 84 Generäle, 61 Generallieute-nants und 63 Generalmajore. Zum deutschen Bundeshoere stelltPreussen 147,170 Combattanten, nämlich 120,412 im Haupt- und26,758 im Ersatzcontingonte. — Der Stand der preuss. Marine be-trug im Jahre 1863: 28 Dampfer mit 118 Geschützen, 9 Segelschiffe,worunter 3 Fregatten, mit 168 Geschützen und 38 Ruderboote mit74 Geschützen, zusammen 76 Kriegsfahrzeugo mit 350 Geschützen.Dazu kommen 6 Dampfer im Bau mit 96 Geschützen. Das Perso-nal begreift 116 Seeoffiziere und Cadotteu, 62 Deckoffiziere. 966Matrosen und Schiffsjungen, 22 Offiziere und 695 Mann vom See-bataillou, 8 Offiziere und 296 Mann von der Artillerie , 481 sonstigePersonen, zusammen 2636 Köpfe.

Preussen, Provinz, hatte im Jahre 1864 eine Bevölkerungvon 3,014,608 S.; Zunahme seit 1861 um 147,742 S.

PrlebuN, St. in Preussen, 1834 E. (1864).

Prinikcnan, St. in Preisen, 1814 E, (1864).

Prlnce-Edward-Insel, brit. Besitzung, 2173 engl. <JM., 1862mit 80,857 K.; öffentliche Einnahme 26,862, Ausgabe 34,452 Pfd.Stlg.; gesummter Gehalt der ein- und ausgelaufenen Schiffe150,286 Tonnen. Werth dor Einfuhr 211,241, der Ausfuhr 150,549Pfd. Stlg.

Prltzerbe, St. in Treussen, 1622 E. (1864).

PrltzwAlk, St. in Preussen, 5927 E. (1864).

Prizzl, als eigontl. St. 11,138 E., als Gmd. 11,187 E.

Priuu, St. in Preussen, 2267 E. (1864).

Pudewitz, St. in Preussen, 1869 E. (1864).

Pulsnitz, St. in Sachsen, 2489 E. (1864).

Punitz, St. in Preussen, 1982 E. (1864).

PutUtz, St. in Preussen, 1971 E. (1864).

Putzig, St. in Preussen, 2857 E. (1864).

Pyrit*, St. in Preussen, 6849 E. (1864),

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