Orsoy
XX
Polynesien
Orsoy, St. in Preussen, 1833E. (1864).
Ortelsburg, St. in Preussen, 1800 E. (1864).
Ortraud. St. in Preussen, 1488 E. (1864).
Osaka, St. in Japan, der Hauptsitz der japan. Industrie. Hierschmilzt mau Kupfer, prägt Gold , giesst Bronze, druckt Bücher,webt die reichsten Stoffe mit Gold- und Silberblumen, bereitet diebesten u. seltensten Farben, verfertigt die kunstreichsten Schnitze-reien und alle Arten musikalischer Instrumente, Spielwaaren etc.Nicht weit davon liegt die literarische und religiöse HauptstadtMiako. die Residenz des Kaisers. Der Hafen von Osaka, sowie vonMiako ist Fiogo.
Oschatz, St. in Sachsen, 5716 E. (1864).
Oschernlehen, St. in Preussen, 7059 E. (1664).
Osterburg, St. in Preussen, 3241 E. (1664).
Osterfeld, St. in Preussen, 1625 E. (1664).
Osterode, St. in Preussen, 8986 E.(1864).
Osterwieck, St. in Preussen, 3181 E. (1864).
Ostindien.—Flächeninhalt der brit. Besitzungen 1,004,616engl. QM., 1862 mit 143,271,210 E.; öfTentl. Einnahme 43,829,472,Ausgabe 44,870,282 Pfd. Stlg.; gesammter Gehalt der ein- und aus-gelaufenen Schiffe 3,401,866 Tonnen. Werth der Einfuhr 37,272,417,der Ausfuhr 37,000,397 Pfd. Stlg. — Gegenwärtig sind 2700 engl. M.Eisenbahnen in O. im Betrieb, u. die Gcsammtlinie der Bahnen ein-
schliessl. der im Bau begriffenen Linien beträgt gegen 5000 M. ZuAnfang 1864 waren auf den indischen Bahnen 709 Lokomotiven,1421 Personen- und 12,372 Güterwagen im Gebrauch, Soliienen undZubehör und alles Betriebematerial der indischen Bahnen wurdenaus England dorthin geschickt; es erforderte der Bau nahezu an 65Mill. Centner Eisenbahnmaterialien, die auf 3570 Schiffeu verfrach-tet wurden. Das ganze Aktienkapital der zur Zeit concessiouirteuneun Bahngesellschaften (East-lndia-, Great-lndian-Poninsular-,Bombay-, Baroda and Central-India-, Calcutta-South-Eastern-,Punjab-, Great Southern of India-, Scinde-, Eastern-Beugal-,Madras-Bahngesellschaft) beträgt über 62 Mill. Pfd. Stlg., und es *dürften immer noch 70—76 Mill. Pfd. Stlg. erforderlich seiu, umalle projektirten Liuion der Gesellschaften zu vollenden.
Ostritz, St. in Sachsen, 1615 E. (1864).
Ostrowo, St. in Preussen, 6465 E. (1864).
Osluri, als eigontl. St. 15,392 E., als Gmd. 16,367 E.
OttinadiAii, St. in Preussen, 8329 E. (1864). ;
Ottwciler, St. in Proussen, 3741 E. (1864). j
Oude, hat 27,890 engl. QM. Flächeninhalt und nach neuester iZählung 6,071,071 E. und zwar im Distr. Baraitch 2,330,500 S., im iDistr. Lucknow 2,014,622 S., im Distr. Kyrebad 1,826,398 S., im .Distr. Bainswarra, 1,699,355 Seelen. j
P.
Paeosc, St. in Preussen, 1246 E. (1864).
Paderborn, St. in Preussen, 11,634 E. (1864).
Pagani, als eigentt. St. 11,176 E., als Gmd. 12,169 E.
Palermo, als eigentl. St. 167,626 E.. als Gmd. 194,463 E.—Die Prov. P. ist 6087 Q.-Kilometer gross.
Parchwitz, St. in Preussen, 1390 E. (1864).
Parma, als eigentl. St. 47,067 E., als Gmd. 47,428 E.
Partimio, als eigentl. St. 18,758 E., als Gmd. 19,072 E.
Pasewatk, St. in Preussen, 7147 E. (1864).
Passenheini, St. in Preussen, 1865 E. (1864).
Patschkau, St. in Preussen, 4698 E. (1864).
Pausa, St. in Sachsen, 3585 E. (1864).
PaTia, als eigentl. St. 28,670 E., als Gmd. 30,480 E.
Pegau, St. in Sachsen, 4300 E. (1864).
Pei-ho, entspringt in den tatarischen Gebirgen im Norden vonPeking, geht östlich an dieser Stadt vorbei und ergiesst sich in denGolf von Petscheli, nachdem er zuvor den Yeun-liong-ho aufge-nommen hat, weloher durch den Kaiserkanal mit dem Huangho od.gelben Fluss in Zusammenhang steht. Der Pei-ho ist die eigentl.Strasse nach der Hauptstadt Chinas, da die Verbindung zu Landeäusserst beschwerlich und zum Transport von Waaren und Lebens-mitteln wenig benutzt wird. An sich ein kleiner u. seichter Fluss,erhält er durch diese Beziehung zu Peking uud durch seine Verbin-dung mit dem ausgebreiteten System des KaiserkAnals eine hoheBedeutung. Gegen 7 Meilen indirekter Entfernung von der Mndg.des Pei-ho liegt die grosse Stadt Tiensing, das allgemeine Emporiumfür die nördlichen Provinzen Chinas. Hier mündet der Yeun-liong-ho in den Pei-ho. An den Ufern des Pei-ho und dos Yeun-liong-ho, befinden sich inZwischenräumen von wenigen engl. Meilen Mi-litärposten zum Schutz des Handels u. der Reisenden gegen Räuberund Piraton.
Pelskretschant, St. in Preussen, 8788 E. (1864).
Peitz, St. in Proussen, 3670 E. (1864).
Penang, Prliice-Wales-Insel, 1) brit. Besitz, in Vorderindien,nahe am nördlichen Eingänge der Strasse von Malaka von derProvinz Wellesley auf dem Festlande durch einen 2^2 engl. Meilenbreiten Kanal getrennt, liegt zwischen 5° 1$' — 5° 29' n. Br. und100° 25' ö. L. v. Grwch., gegen 16 engl. M. laug und 12 engl. M. inihrer grössten Breite, mit 160 engl. QM. und einer Bevölkerung von39,689 Seelen (1860) meistens Malaien, Chinesen und Chulias. DieGesammtbevölkerung von Penang und der Provinz Wellesley, diesu Penang gehört, sowie der anliegenden Inseln beträgt 131,486Seelen. Die Insel ist dicht bewaldet und sehr fruchtbar. Eine Ge-birgskette von 2000 bis 2500 engl. F. zieht sich von NO. nach SW.durch dieselbe. Auf beiden Seiten dieses Gebirges dehnen sich biszur Küste fruchtbare Ebeuen aus, die vollständig angobaut sind,ausser wo sie von Wäldern mit vortrefflichen Bäumen und Areka-hainen unterbrochen werden. Das Klima ist angenehm und gesund.Der Boden ist mit einer üppigen Vegetation bedeckt, er hat herr-liche Gewürzpflanzungen besonders mit den feinsten Gewürznelken,auch Thee, Baumwolle u. Tabak, sowie Zuckerrohr, KafTee u.alleArten von Fruchtbäuraen gedeihen vortrefflich. Die Haupterzeug-nisse und Handelsartikel sind Kokosnüsse, Reis, Areka, Indigo,Baumwolle, Kaffee, Tabak, Zucker, Betel, Ingwer und andere Ge-würze, auch wird Zinn in den Bergen gefuudeu. Die Insel hateinen Guverneur für alle britischen Besitzungen in der Strasse vonMalaka, welcher der brit. Regierung von Indien untergeordnet ist.Die Hauptstadt ist Georgetown, an der nordöstlichen Spitze vonPenang, mit gutem und geräumigem Hafen. 2) Hafenplatz , ebd.,in 6° 17' n. Br. u. 100° 20' 4" Ö. L. v. Grwch.
Penig, St. in Sachsen, 6064 E. (1864).
Penkun, St. in Preussen, 2122 E. (1864). [Garten.
Peradenla, Ort auf derlnsel Ceylon, beiCandy, hat botanischen
Perleberg, St. in Preussen, 6984 E. (1664).
PertUau, Df. in Oesfemich, Tirol, Bez. Hall, am Aohenaee.
Perugia, ah eigentl. St. 14,886 E., als Gmd. 44,130 E.
Pesaro, als eigentl. 9t. 10,740 E., ah Gmd. 19,906 E.Petershagen, St. in Preussen, 1826 E. (1864).
Pforten, St. in Preussen, 1004 E. (1864).
Pforzheim, St. in Baden, 16,320 E. (1864).
Piazza Armerlna, als eigentl. St. 20,310 E., als Gmd. 22,142 E.Pletraperzla, als eigentl. St. 10,296 E., als Gmd. 10,540 E.PUlau, St: in Preussen, 2766 E. (1864).
Pillkallen. St. in PreusBen, 2171 E. (1864).
Pinerolo, als eigentl. St. 10,687 E., als Gmd. 16,832 E. <
Pinne, St. in Preussen, 2350 E. (1864).
Pinneberg, Fick, in Holstein, 2661 E. (1864).
Pirna, St. in Sachsen, 8186 E. (1864).
Pisa, als eigentl. St. 38,676 E., als Gmd. 61,067 E. — Die Prov. •Pisa ist 3056 Q.-Kilometer gross. ?
Pitcalrii. Die Bewohner dieser Insel siedelten im Jahre 1866 .auf die Norfolk-Insel über. j
Hitschen, St. in Preussen, 2214 E. (1864). j
Plathe, St. in Preussen, 2339 E. (1864). j
Plauen, St. in Sachsen, 18,590 E. (1864). ]
Pieschen, St. in Preussen, 5900 E. (1864). j
Pless, St. in Preussen, 3301 E. (1864). j
Plön, St. in Holstein, 2714 E. (1864).
Podlebrad, St. in Böhmen, Kr. Czaslau, (nicht Gitschin).Pölitz, St. in Preussen, 8939 E. (1864).
Pogerzella, St. in Preussen, 1350 E. (1864).
Polen. — Bevölkerung im Jahre 1860:
Guv. Warschau 1,728,090 E.
„ Radom . 946,737 „
„ Lublin . 967,206 n
„ Plook . 661,903 „
„ Augustow 636,631 „
im Ganzen 4,840,466 E.
Durch einen Ukas vom 2. März 1864 wurde die Befreiung derBauern vom bisherigen Servitutsverhältnisse angeorduet, darnachwerden die Bauern mittels einer Grundsteuer, EigenthUmer desGrundes und Bodens, den sie bisher in Nutzniessung gehabt; alleFrohnschuldigkeiten hören auf u. die Gutsbesitzer erhalten eine an-gemessene Entschädigung. Die Patrimonialgerichtsbarkeit ist auf- .gehoben, ländliche Gemeinden werden gebildet und Wahlversamm- jlungen von bäuerlichen Grundbesitzern formirt. — Man zählt jetzt ]in Polen etwa 77,300 Adlige , 6800 Personen der Geistlichkeit, j1,160,000 Kaufleute und Bürger und 8,600,000 Bauern. — Im Jahre f1860 waren bei den Fab riken in P. 74,653 Menschen beschäftigt; ;der Werth der Fabrikerzeugnisse wurde auf 32,129,768 Rubel ge- 'schätzt. Die Spinnerei und Weberei beschäftigte 86,708 Arbeiterund ergab einen Werth von 13,740,834 Rubeln. Sonst bestanden49 Zuckerfabriken, 41 Bierbrauereien, 68 Rum- u. Liqueurfabriken,
44 Essigfabriken, 69 Oelpressen, 43 Papier- und Tapetenfabriken, •30 Cichorienfabriken, 882 Gerbereien, 64 Stearin- und Wachsfabr.,802 Fabriken für Erzeugnisse aus Pferdehaaren, 858 Eisenwerke u.Giessereien, 16 Kupfer-, 11 Zink- u. Galmeiwerke, 38 Masohiuen-,
6 chemische, 38 Glas-, 25 Porzellan- und Steingut-, 66 Blech- undBronzcwaaren-, 21 Draht- und Nähnadel-, 46 Equipagenfabriken,266 Kalkbrennereien, 785 Ziegelbrennoreieu. — Bei den Hand-werkern waren 90,853 Arbeiter thätig. —Der auswärtige HandelPolens erreichte einen Werth von 18,958,020 Silber-Rubeln. "Budget und Sohulden (1861/62). Staatseinnahme und Ausgabe20,895,447 Silber-Rubel, Staatsschuld 62,777,820 Silber-Rubel.Polkwltz, St. in Preussen, 2466 E. (1864).
Pollnow, St. in Preussen, 2248 E. (1864).
Polynesien, (Amerikanisches). Mau bezeichnet damit eineMasse von kleinen Inseln , welche Uber ein weites Gebiet von etwa21 Breiten- und 38 Längengraden im Centrum des stillen Ocean»