Europa
Euskirchen
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I^i im q ^ 6 r ^ 1 ä c h e Europas hat ausgebreitetes Flach- und Tief-einem Theil von W., in Russland, Polen, Galizien,
t*re,
^^eeti ■^ eutBC ^l an <i» Dänemark, Holland, Belgien u. dem^Gebirca he ^ e ^ rau kreichs; der übrige Theil Europas beBteht^b er L~'^Hochland, mit Ausnahme der grossen ungarischen» ^Pgh . l . e,1 techen Ebene. Am höchsten ist der Boden im S., woI^glich*/ 0 x yrenäen u nd dio Sierra-Nevada sich erheben. DieNieii > en Gebirge sind: 1. die Alpen, von Frankreicli bis Dal-(uKCsntr 1 ) 4,000 *’•> Kuropas höchstes Gebirge, getheilt in diec^' 807 p \. a ^~u. Ost-Alpen mit der höchsten Spitze des Montblanc» °d’ltaii -A-penninen, welche Italien durchlaufen (Gran
^ant. \f A a ®b80 KOi 3. die Pyrenäen, zwischen dem mittelländ.,^ Q ien ( i.,„ e . re (Maladetta 10,722 F.); Sierra Nevada, das südlicheden, Cbzie ^end "* * - ~ " -•
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K^Tind 77o^\ ac ^ e Gebirge, desson nürdl. Theil Kjölen (Skaga-
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Ziehend (Cumbre deMulhacen, 10,900 F.); 4. zwi-
. Meere und der Ostsee das hercynisclie Ge-ippe 6000 F.) und die Karpathen (Loranitzer5. die Gebirge der türkisch-griech. Halbinsel (Hä-irge bis 7000 F.); 6. das goldreiche Uralgebirge aniKandi üu Europa und Asien (Päwdinskoi-Kamen 6400 F.);
Vulkane: Der Aetna und Vesuv in Italien,Vo I0 vT 18c hen Inseln, 7 in Islaud, darunter der Hekla. Wich-lI1 merr Q K ölr 8e: Nordkap, S. Matapan, SW. St. Vincent, W.
8ik' Da ’ derVt** 880 ' Gebiete deB nördl. Eismeeres: PetBChora,&(k (*55 M V 8t8ee: Düna, Weichsel, Niemen, Oder; der Nordsee:(in? 5 «Unt * "Weser, Themse; des Uanals: Seine; des
Uh 1 Süivi r j 81,00: Loire, Tajo, Garonne, Guadiana, Duero,bn uiittolländ. Meeres: Ebro, Po, Rhone; des
>> in . ee * e0: Donau (394 M.), Dniestr, Dniepr (240 M.),il ^ es Kaspischen Sees: Ural, Wolga (4S0 M.).
* *X) ( Q I( m uördl, Theile Ladoga (Europas grösster Bin
fn.^0. Qi» 01 nör< U- 'Pheile Ladoga (Europas grösster Binnensee,^ er Aln^ a QM.), Saimen, Mälarn, Wener, Wettern;Schuf 1 - : ® 0( * e u-, GenferBee, Lagomaggiore, Gardasee .»«««>e. ei zerSeen; S. von den Karpathen: Plattensee, Neu-
£ ann man in 3 Landstriche theilen. 1. Südlichesflerfr ! Portugal, Spanien, Süd-Frankreich, Italien, Dal-
ViM? ri1, Da o Griechenland, ionische Inselu und SüdspitzeMi, jjJ Schnee bleibt nicht liegen und die Kälte ist gering.
bi* i anuar od0 r Februar, Sommer vom April oder MaiW^ 6t ®8 ®3° R. Vom Oktober und November an Regen.
IW^Qdej. ^ 48-— 66°: in Frankreich, Schweiz, Deutschland,8üd- \r-®* en ’ Ungarn, Galizien, Nord-Türkei, Polen,W' P°ch yT’ "Uttel-Russland, Süd-Dänemark, England und Ir-her» ° a uch hier das Klima wieder verschieden, je^*i] ■Ir oder Seelage. 3. Nördliches vom 56—72 ü
Der^ord-Dänemark, Norwegen, Schweden und Nord-beginnt erst im Mai oder Juni, der Som-^ n8 l 8oh AugU8t; meistens wechsolu nur ein langer Wiu-Sr. ee und grosser Kälte mit einem kurzen sehr warmen
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W, 8 ^MroönJ^^U 016 Jahrestemperatur verschiedener Ilaupt-\L,Mt) ; gibt folgende Uebersicht Auskunft (in Graden
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ihj 8 tl«, "' jener der anderen Erdtlieile, es hat nicht
n und die prächtige Fauna derTropen-au edLon MetaUeu und kostbaren Stei-fe hf f reni detfv S ^ lu ®°don ist kultivirter, eignet ’Bioh die Er-J ' J 4 ^, die an und besitzt die nützlichsten Haus-
rJ 0 . 1 xveu digston und erspriesslichsten Mineralien,& U 8il be?k ieb0 öb«, mkohleri - A n Mineralien gibt es Gold: in Un-\^ e ö,iT at: Leuk R t n i’ -^ n ^ a,1 d (Wales), Russland, Deutschland.^Pfev^treicL 80 . 1 } 1 ^^, Schweden, Norwegen, Ungarn, Sieben-W ^’raVi ^ ö 3arn’ ^ , eu (Sardinien), England, Spanien, Türkei.
^^, 0bw edon, Grossbritannien, Deutschland, Spa-N Schwei löU: ^ n Sl a od> Deutschland (Böhmen, Sach-
T\^ ll98 lanri deu u. Norwegen, Deutschland, Ungarn, Gross—V» r? llta ^Uki 1 ’ f i' tl /T aubre ^ cb > Spanien, Italien, Belgien,Türkei,w*Cj* 1 °«sbrit ü a \-Kärntou, Böhmen, Schlesien, Hannover,Vh' ^ c hle»ift?? en » Spanien, Italien (Sardinien).—Zink:%t M. are icb. Belgien, Polen.—Braunstein: Deutsch-
^ a 3het • ifV ec Rsilb©r: Deutschland (Idria u. Bayern),®°hwVda ' öllmea » Ungarn, Siebenbürgen. — Kobalt:^il’^bu, j °icb.»_^l. üu ^ Norwegen. — Spiessglanz: Deutscli-u » N 0 - ” lsn ^th: Deutschland. — Arsenik: Deufcscli-feL^iiu.r:» ’ Frankreich. — Edelsteino: Deutsch-
—- vf RGQ * ““ Marmor: Italien, griechische In-.-^-uchonsalz: Deutschland, Galizien, Ungarn,
/,
Paris
8,58
Edinburg
6,72
London
8,37
Dresden
6,70
Karlsruhe
8,33
Kopenhagen
6,60
Brüssel
8,30
München
6,16
Wien
8,08
Königsberg
6,45
Amsterdam
7,94
Stockholm
4,66
Köln
7,88
Christiania
4,20
Stuttgart
7,71
Moskau
3,57
Dublin
7,67
St. Petersburg
3,38
Ofen
7,49
Arcbaugel
0,68
Hamburg
7,13
St. Bernhard
0,82
Berliu
6,99
Torneä
0,42
*e. Der Bodeu Europas ist bei
weitem
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NCS ab? 81ClUhuin “■ S.> tr a ^ J abe '- »eiu B„,i« n
!^ t ! l, ^-V^ , Gro8 8 h|,{T u ' i “ 0118a l z * Deutschland, Galizien, Ungarn,^ e Ut B r ^ ; Leut^ , n^° n ’ Spauien, Portugal, Italien, Russland,
^ßen^^blauti ^^^iand, Grossbritannien, Frankreich. — Sal-L 4^ c tel ° 00 briLZ~ Alaun: Deutschland, Ungarn, Schweden,** 1 -- ‘ - Italien.
Frankreich, Italien
b 1 » E lc * b eü^ 8ut0 chla>f?’ J ' ran kroich, Italien. — BoraxXSkrtL" Stoi " A’, GrOMbritannien,
® te inkohlon: Grossbritannien, Deutschland, Un-° lf: LiiS! 1 ?! 0 * 1 * — Braunkohlen: Deutschland, Frank-U «cuiaud, Niederlande, Belgien, Frankreich. —
Graphit: Deutschland, England. — Porzellanerde: Deutschland,Frankreich, Grossbritannien.— Bernstein: Ostseeküsten.
ln Beziehung auf die Pflanzenwelt kann man E. in 4 Re-gionen abtheilon: 1) Die Südregion, in deren besten Gegenden Süd-früchte, feurige Weine, Oliven, immergrüne Eichen und Pinien ge-deihen, sie schliesst die südwärts gestreckten Halbinseln in sich.2) Die erste Mittelregion, wo Wein, süsse Kastanien, Mais, Man-deln und Wallnüsse gedeihen. 8) Die zweite Mittelregion, wo nochder Weizen gedeiht und Eichen wachsen. Diese haben ihre Gren-zen von der untern Loire zum Rhein bei Köln, zur Elbe bei Meissen,und auf den Sudeten und Karpathen bis zum oberen Pruth, so wienach SaTepta an der Wolga. 4) Die kalte Region, von Drontheimin Norwegen bis Gefle in Schweden, Abo in Finnland, Petersburg,Wologda, wo keine Eichen, kein Weizen und Obst, nur noch Rog-gen und Hafer fortkommen, und im Polarkreise Tannen u. Fichtenaufhören. Während im südlichsten Europa Zuckerrohr, Cactus,Baumwolle, selbst Dattelpalmen sich finden, hat Dapplaud uurBeeren, Moos und Zwergbirken.
Die Thier weit hat inE. eine grosse Gleichartigkeit in derVerbreitung seiner Geschlechter. Die Zahl der wilden Thiere istsehr gering; Bären, W'ölfe, Luchse finden Bich in geringer Zahlmeist im hohen Norden oder in Hochgebirgen; Auerochsen nurnoch im Urwalde von Bialowicza in Litthauen; Elennthiere inPreussen und Litthauen; Kennthiere in< Norwegen, Schweden undRussland- Steinböcke, Gemsen und Adler auf den Alpen; Büffel inSiebenbürgen, Italien, Türkei; Karneole in der Türkei; Affen nurauf Gibraltar; der Schakal in der Türkei u. Dalmatien ; der Peli-kan in Ungarn u. Südrussland; der Flamingo am kaspischen Meere;der Goldadler, die Schildkröte, die Tarantel, die Seidenraupe imSüden. Der Kordon ist insbesondere an Fischen reich.
Dio Bewohner E. gehören zumeist dem indisch - europäischenund nur zu geringen Theilen dem malischen oder finnischen unddem hochasiat. oder mongolischen Völkerstamme an. Die zumindisch-europ. Völkerstamme gehörigen Völker sind: 1. Die Ger-manen (76*/i 0 Mill.)u.zwar a) die Deutschen (gegen 52 Mill.), b) dieEngländer {%\ Mill.), c) die Skandinavier (8*|, 0 Mill.). 2. DieGrä ko - Romanen (933/., Mill.), nämlich a) die Griechen (2>/ 5 Mill.),b) die Italiener (26 Mill.)» c) dieSpanier u. Portugiesen (19^ 10 Mill.),dl die Franzosen (36 Mill.), e) die Wallonen (2*|io Mill.) in P'rank-reich u. Belgien, f) die Rhätier in Granbündflen, Tirol u. Piemont,
cl die Walacben oder Rumänen(7 Va Mill.), h) die Zinzaren(4/ |0 Mill.),
in der Türkei und in Oesterreich. 3. Die Slaven (78»/ JO Mill.)nämlich a) die Russen (493/, 0 Mill.). b) die Polen oder LechenflO»]« Mill ) c) die sorbischen Wenden in Preussen und Sachsen(300 000), d) Die Tschechen (B 1 ^Mill.), e) die Slovenen (i3/ 10 MilI.),f) die Kroaten und Serben (6«/ 10 Mill;) in Üesterreicb , der Türkeiund Montenegro, g) die Bulgaren (i% 0 Mill.) m der Türkei und mOestereich. 4. Die Kelten (8^ l0 Mill.) in Wales und Cornwallxs,in der Bretagne, die Galen, Iren in Nord-Schottlaud, Irland u. derInsel Man. 5. Die Letten (**/,<> Mill.) in Preunen u Russland.6) Die Albanesen oder Arnauten (1 9 / 10 MiU.) in der Türkei,in Griechenland u. Oesterreich. 7. Die Armenier (ca 200,000)in der Türkei, in Russland, Oesterreich und Griechenland. 8. DieZigeuner (300,000), zerstreut in verschiedenen Ländern. 9. DieSemiten, nämlich Juden (8V*MiU.), verstreut in allen Staaten,Malteser (100,000) auf der Insel Malta und Monskos (70,000) mSpa-nien io Basken (3/ 4 Mill.), in Spanien und Südfrankreich.11 Verschiedene kaukasische Stämme in Russland. — Demuräliscben oder finnischen Volksstamme gehören an: l. DieLap-nen u. die verschiedenen finnischen u. Tscbudenvölker (an2i/ a Mill.),in Schweden, Norwegen und Russland; 2. Die Magyaren oderUngarn (84/, 0 Mill.); 8. Die Samojeden (40,000) im nordöstl.
Russland Zum mongolischen Völkerstamme sind zu zählen: DieMongolen (10,000) in Süd-Russland u. die Türken (l7/, 0 Mill.)als • Osmanen und Tartaren in der Türkei und in Russland.
K e 1 i ffi o n. Per grässte Theil der Bewohner Europas bekenntsich zur christlichen Religion. 1. Christen (Uber S75 Mill.), a) Ka-tholiken (140 Mill.), in Italien, Spanien, Portugal, Frankreich, Bel-gien Süd - Deutschland, Oesterreich, Polen, Irland, einem TheilPreusaene, der Schweiz und der Niederlande; griechische und ar-menische in Oesterreich, Russland und der Türkei: b) Griechisch-Altgläubige (66 Mill.), in Russland, Griechenland, der Türkei, denionischen Inselu, in Montenegro u. Theilen Oesterreichs; c) Evau-gelisoh-Unirte (12 Mill.), in Preussen u. andern deutschen Staaten;d) Lutheraner (23 Mill.), in Schweden, Norwegen, Dänemark,Norddeutschland, Oesterreich und Theilen Russlands und Frank-reichs' e) Reformirte (12 Mill.); f. Anglikaner (16 Mill.), im brit.Reiche; g) Sektirer (3 Mill.) als: Mennomten, Methodisten, Uni-tarier Quäker, Herrnhuter etc. im brit. Reiche, in den Niederlan-den, Deutschland, Oesterreich, Preussen, Russland, Sardinien;h) Gregorianische Armenier (200,000), in Oesterreich, der Türkei u.in Russland. 2. Israeliten (3'( 2 Mill.). 3. Muhammedaner (64J 10 Mill.),in der Türkei und in Russland.
Ueber gewerbliche Industrie, Handel, geistige Kultur, Staats-organisation etc. siehe dio einzelnen Länder.
Eurotas, s. Vasili-Potamo.
Eurre, l)f. in Frankreich, Dep.DrOme, Arr.Die.beiCreet, 1121E.
Eurvllle, Df. in Frankreich, Dep. Haute-Marne, Arr. Vassy,990 K. Eisonhütton, Hochöfen, Eisenbahn- u. Telegraphenstatiou.
Eurj tanla, Bezirk in Griechenland, Livadien, NW. von Attica.Hptst. Karpenisi. [Prades, 631 E;
Eu«, Df. in Frankreich, Dep. Pyr§n6es orientales, Arr. und bet
Eusebc (St.), 1) Df. in Frankreich, Dep. Saöne et Loire, Arr.Chalon, 1040 E. 2) Df. ebd., Dep. Hautes-Alpes, Arr. Gap, bei St.Bonnet, 571 E- 3) Df. ebd., Dep. Haute-Savoie, Arr. Anuecy, beiRumilly, 622 E.
Euskirchen, 1) Kreis iu Preussen, Rgbz. Köln, 6,67 QM.,36,486 Einwohner. Der Boden wird durch Vorborge der Eiffel zumTheil hügelig, eignet sich aber zu Feldbau und Viehzucht. DasMineralreich liefert Eisen, Blei und Braunkohlen, die Industrie nur