Guarcino
602
Guayaquil
G unrcino, Fick, im Kirchenstaat, Del. Frosinone, au der Cosa,
2200 K.
Guarco, Hafen von Cahete, an der Küste von Peru, Dep. Lima.
Gunrdn, 1) feste St. in Portugal, Prov. Beira, am Nordabhangder Serra Estrella, am Mondego, 2400 E. Biscliofeitz, Kathedrale.2) Pf. im Schweizer Kant. Graubündten, Bez. und 1. am Inn, 280 E.
Guardabosone, Pf. in Italien, Sardinien , Prov. Novara, DiBtr.Biella, 766 E.
Guardafui, hohes Cap der östlichsten Spitze von Afrika. Ajan-Küste. 110 60' n. Br., 49® 8' 36" ü. L. v. Par.
Guarrfniiinr, Hafeuat. in Spanien, an der Mdg. des Segura indas mittelländische Meer, Prov. Alicante, 2696 E. Vorsank imErdbeben am 21. März 1829 fast ganz.
Guardaniiglio, Df. in Italien, Lombardei, Prov. Mailand, Distr.Lodi, bei Codogno, 2256 E.
liuardavalle, Fick, in Italien, Neapel, Prov. Catanzaro, (Calabr.ulter. II), S. bei Catanzaro, unweit der Küste am ionischen Meer,2401 E. [vigo, r. am Po, 2000 E.
Guardaveneta, Pf. in Oesterreich, Venedig, Prov. und bei Ro-
Guardea, Pf. in Italien, Prov. Perugia, (Umbria), Pistr. Terni,Mand. Amelia, 984 E. [Trient.
Gunrdelln, Pf. in Oesterreich, Küstenland. Bez. und 3 foM. von
Guardia, 1) Fick, in Italien, Neapel, Prov. Cosenza, (Calabr.citer.), N. bei Paola, dem tyrrken. Meer nahe, 1617 E. Olivenbau.2) Fick, ebd., Prov. und Pistr. Potenza, (Basilicata), Mand. Corleto,1673 E. 3) Fick, in Spanien, Prov.Lerida, Bez.Tremp, beiTarrega,604 E. 4) Ortsch. ebd., Prov. Pontevedra, Bez. Tuy, bei Orense,743 E. 5) G. (la), Fick.ebd., Prov. und bei Jaen, 1645E. fl) Fick,ebd., Prov. und bei Toledo, 3683 E. Salpeter, Tuch. 7) G.-Lom-bard!, Fick, in Italien, Neapel, Prov. Avellino, (Princip. ulter.),Pistr. und Mand. Sant' Angelo de’ Lombardi, 3323 E. 8) G. SanFramouti, Fick, ebd., Prov. Benovento, Pistr. Cerreto, 4862 E.
Guardiagrele, St. in Italien, Neapel, Prov. Chieti, (Abruzzociter.), S. von Chieti, 8286 E.
Guardian», kl. Insel der Ionischen Inselgruppe, unf. Cefalonia.
Guardlaregin, Fick, in Italien, Neapel, Prov.Campobasso,(Molise), SO. bei Bojano, 2484 E. (Manresa, 762 E.
Guardiola, Fick, in Spauicn, Prov. Barcelona, Bez. und bei
Guardistailo, Pf. in Italien, Toscana, Prov. Pisa, Pistr. Vol-terra, 1706 E. [Carrion, 837 E.
Guardo, Fick, in Spanien, Prov. Palencia, Pistr. Saldana, bei
Guarene, Fick, in Italien, Sardinien, Prov. Cuneo, Pistr. undN. bei Alba, 1. am Tanaro, 2526 E.
Guari, St. in Afrika, Sudan, Reich Hausaa, südl. von Zegzeg.
Guaricura, brasil. Insel im Maranon, gegenüber der St. Para,unfern der Xingu-Mdg., 10 M. lang, 4 bis 5 M. breit,
Guurisainey, Bergwerkfick, und Hauptort des glchn. Partidoin Mejico, Staat Durango, SSW. von Papasquiaro, in tiefer, heissetSchlucht, von 9000 F. hohen Gebirgen gebildet, an 4000 E.
Guarmey, lluarmey, Hafenort in Peru, am stillen Ocean, NW.von Lima. 10° 6' 15" n. Br., 80° 33' 24" w. L. v. Par.
Ouaro, Fick, in Spanien, Prov. und W. bei Malaga, 2218 E.
Guarochurt, St. in Peru, glchn. Prov., OSO. von Lima.
Guarrate, Fick, in Spanien, Prov. Zamora, Bez. und beiFuen-tesauco, 676 E. [Bailen, 990 E.
Guarroman, Fick, in Spanien, Prov. Jaen, Bez. Carolina, boi
Guarundo, Quaranda, Fick, in Ecuador, SSW. von Quito, demChimborazo nahe.
Guascama, südl. Landspitze der Küste von Neu-Granada,Dep. Cauca, am stillen Ocean. 2 Ü 30' n. Br., 80° 60' w. L. v. Par.
Guaslla, Gnid. in Italien, Insel Sardinien, Prov. u. Pistr. Ca-gliari, 2069 E.
Guastalla, St. inltalien, Emilia, Prov.Reggio, NO. vonParma,an derMdg. des Crostola in denPo, 9644E. Schloss, Pom, Bischof-sitz, Seidenbau u. Leinwandweberei. 44° 64' 66" n. Br., 8° 18' 43"ö. L. v. Par.
Guastatoya, St. im Staate Guatemala, nordöstl. dieser Stadt.
Guastecos, Indianerstamm in Mejico, Prov. Potosi. ZumChristenthum bekehrt.
Guaau, Staat in Afrika, Goldküste, mit der St. Poudin.
Gua Suba, eine der Ganges-Mündungen, Ostl. vom Hugly.
Guataqui, Fick, in Neu-Granada, Dep. Cundinamarca, WSW.von Bogota, am Magdalena-Fluss.
Guataro, Fluss auf der westindischen Insel Trinidad, schiffbar,aber mit beschwerlicher Einfahrt.
Guatavita, 1) Indianerort in Neu-Granada, Pep. Cundina-marca, N. von Bogota, 200 Familien. 2) See ebd., 8300 F. ü. d. M.,
9 engl. M. lang, sehr tief und rings von 200 bis 300 F. hohen Wald-bergen umgeben. Die See war einst Heiligthum der Indianer, indessen Wasser Gold und Edelsteine als Opfer hineingeworfen wur-den. Man sagt auch, dass, als die Spanier kamen, die Indianer ihreSchätze in den See versenkt haben. Die Versuche ihn abzuzapfen,um die Schätze zu heben (die lotzten im Jahre 1834), sind sämmtlichgescheitert.
Guatemala, 1) Staat und die grösste der Republiken in Cen-tralamerika, grenzt im N. an den mejicanischen Staat Chiapa, anYucatan u. das Antillen-Meer, im O. an ebendasselbe, Honduras u.San Salvador, im SW. an den Btillen Ocean, und im W. an eben-denselben und den mejican. Staat Oajaca, u. liegt zwischen 13° 13'bis 18° 10' n. Br., 2024 QM., 850,000 E. (1856). Pas Land ist durchdie Cordilleren sehr gebirgig, welche eine Mittelhöhe von 8 bis10,000 F. erreichen, und hat mehrere Vulkane, z. B. Soconusco,Amilpas, de! Agua u. del Fuego, letztere beide an 16,000 F. hoch.Pas Klima ist natürlich nach geographischer und örtlicher Lagoverschieden. Nur der Süden uud der Abfall nach dem Ocean istheiss uud ziemlich ungesund, der Norden, das Hochland, und derAbfall nach dem caraibischen Meoro ist fast jeder Constitution zu-träglich, wenn man sich in Kleidung, Arbeit, Kost uud Vergnügennach der Laudessitte richtet. Pie Jahreszeiten bestehen in nasserund trockener Zeit u. zwischen beiden befinden sich 2 Uebergangs-
epochon. Auf der Nordseite fällt die Trockenheit in die M®Februar bis April, die Regenzeit in die Monate Juli bis Septe®“^Um diese Zeit ist die Wärme 16°, als mittlere Jahroswärnm
anzunebmen und die Hitze kann bis 26° steigen, doch ist ai ß
erträglicher als in Deutschland, weil die Seewinde stets Frise
der Luft bewirken. Krankheiten giebtes weit weniger alsi»^ 11 *,,,namentlich sind (las golbo Fieber und diejenigen Krank® 6welche aus der Unterdrückung der Hautthätigkeit entstehen» ff ^lieh unbekannt. Schnupfen, Rheumatismen, Brustübcl sind s ^und Apoplexie wenigstens seltener als in Europa, dageg® a ^Wechsclfifbor häufig, sie werdon jedoch nie epidemisch. H) n ® r ,fd<
Hauptvorzüge des Klimas ist der, dass die Temperaturunterßcn
zwischen Tag und Nacht weuig auffallend sind. — Per
fLiiflHftrnrriönf'.linli frimlitlin-i« ‘Prmlulrtrt oirwl • arlla lUtafullei ®
ausserordentlich fruchtbar. Produkte sind: edle Metalle.
guter Kakao, Indigo, Baumwolle, Zuckerrohr, Tabak, R® 18 ’Vanille, Ananas, Pfeffer, und die ungeheuren Wälder biet« 11liehe Farbe-, Bau- und Tischlerhölzer so wie Balsam, G« ianl V(.andere Arzenoipfianzen; Pferde, Rinder, Tapire, Beutel-» *^^ 1 ,Gürteltbiere, Jaguare, Bäron, gegen 200 Arten einheimisch® 1 ^unter denen der Quezal den Indianern einen prachtvoll® 11 „ ^schmuck liefert, Schildkröten, giftige Schlangen, Cochem^®»und Purpurinußcheln. Was dio Bewohner betrifft, st) sind ^ lö ^ei-milder, der Fleiss grösser, die geselligen Verhältnisse tf e9 Vj fjrdiger und es herrscht bei ihnen eine grössere Bildung» * ^Schulen mehr gethan worden ist, als in allen andorn ‘spanischen Ursprungs. Selbst dio Indianer, welche hier
Weisseu weniger zu dulden hatten, sind musterhaft 111 ö fi)JSanftmuth und Kindesliebe. Sie bilden 2[ 3 der Bevölkerung» ^
die grössere Hälfte mit allen Rechten «lerlätaatsbürgei«®* 1 ^und zum Theil mit grossem Grundbesitz versehen ein® 11
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Bpectablen Theil der Bevölkerung bildet, während ( ‘ ,e ün i*Hälfte auf den Gebirgen noch unabhängig lebt. Sie a ^ eWeissen auch nicht feindlich entgegen, da sie gleiche R e
ihnen haben. Kein Staat spanischer Nationalität ist im
l. iyöiu ouua spanisciier i'iununu.iiiai ihl i** 1 fäf 1 'geordnet als Guatemala. Pas Guvernem. sorgt nach Kr»ft ea ^terricht, sucht Handel u. Gewerbe zu lieben u. hat zur He®
Landes Verbindungen mit europ. Ländern angeknüpft* , n/
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der Einfuhr (1860)’ 1,434,671 Poll.; der Ausfuhr: L 910 ’.?* 1 /#Staatseinnahme: 1,28.3,504 Poll.; AuBgabo: 1,272,280 * ,Innere Schuld: 700,000 Poll., äussere Schuld: 500,000 Hon- yjej*-macht: 3200 M., ohne dio Milizen. 2) G.-Antigua. <’• l at QQ$d. h, Alt-Guatemala, die erste, 1624 von den Spaniern j’utP'Stadt, lag zwischen don beiden Vulkanen del Agua und d® 1 ^ $durch deren Ausbruch sie schon 1641 zerstört ward,weit wieder auigebaut, abor ein Erdbeben 1776 zerstört®die eine der schönsten Städte dor Neuon Welt war. Von Jlen Kirchen blieb nur dio Kathedrale stehen, u jetzt wir®^ 0 frnoch von 10,000 Menschen bewoluit;
fl) G.-Nueva (la), d. h. Neu-G., SSW. von Alt-G., ,uit ,
sonst mehr al®
der nahen Küste des stillen Ocoans, in einer gut bewäsa®H 'am Rio de las Vaoas, 60,000 E. Sitz der Regierung, i^iß?KatJiedrale, bischöfl. Palast, Hospitäler, Universität, -Ak» 1 jjjbl' 1 .schönen Künste, Ökonom. Gesellschaft, Naturulien-Ka-bin® ’ j#
Tab»“Y '
thek, Fabriken in Baumwollweberei, Thonwaaren»
... . H® 1 ' 1 i;
Gold und Silber, Zucker- und Indigo-Raffinerie; ^ , 0l |y cO aii.
Guatcyca», Golf in Chile und Patagonien, am still® 0
dem Archipel von Chiloe und Chonos.
Giiatltlan, Fl. in Mejico, Prov. und Thal Mejico, e j®früher in den See Zumpango, ist aber seit 1607 in dio ^ u n
und orgicsst sein Wasser mit dieser als Montczuiua 111
deä J
Guatlan, unbenutzter Hafen an der Küste des mcJ 1 ,,Jalisco, am stillen Ocean. b0 , fr 1
Guatos, IndianerstamminBrasilien, Prov. Matto-lieh und berühmt als gute Fischer und Schwimmer.die Lagunen della Ciraz. .
Guatulco, Hafen in Mejico, Staat Oajaca, am still® . |jpk*
Ulint.lltlf» V1r»1^ n, Uwnailian mül‘
p
Guatuno, Fick, in Brasilien, Prov. Rio-Negro, mh ,1(den Amazonenstrom.
Guauchinango, Df. und Hafenort dos gloichn. P lßtr ‘ ^Staat Puebla. Vanillenbau. .
Guaura, Huaura, Küstenst. in Peru, Prov. Jjll,l ^,uiff ervLima, au der Mdg. des gloichn. FIusscb, 2600 E. Gerasicherer Hafen, betrachtl. Salinen. «ctv*- Mt>‘
Guautla, gr. Pfrdf. mit Markt in Mejico, Staat V® r ‘Guaviare, Gualahero, Fluss in Nou-Grnmula, l* IlB
marca, mündet nach einem mehr als 100 M. langen P ^
den Oriuoco, unfern San Fernando. rca, V
Guayabal, Fick, in Neu-Granada, Pep. Cundinam® , »yri « 1 ’ [ vfBogota, am Magdalena.
Guayaguayare, Bucht u. sichorer Hafen ander » ' »Guayama, Fick, auf dor Südk. der Insol Porto-J
Reis, Tabak, Kaffee, Holz.
Guayana, 1) St. in Venezuela, Cumana, am
r, Indianerstamin in Paraguay am Ur ll fe ftj® 1
yr*l v
Guayanler,
Friedfertig; in vielen Horden. B nl P° rt ° »> 0 ’
Guayanllln, Hafenstadt auf der westindisch. H 1 uj eB st v . u /Guayaquil, 1) Fl. in Ecuador, Pep. Guayaquil» ^nach S^aus dem grossen Samborombon-Soo indoiig d® 9 -?^stillen Oceans. 2) Pep. obd., auf dor u nd 5 ^*
des
___ _ _ 2) Pep. obd., aui au* ^’uil uu®
Oceans, mit 100,000 E., in die beiden Prov. Ö-uay® ( lgethoilt. Vom Decembor bis zum April ist das Hl Jfl u , O&f?Regen fällt ohne Aufhören, bogleitet von ® fc ^. rltt x.ritze'
Vom Mai bis zum Decembor kühlen Seewinde ^ ie . tg Fi®^® r h Kgonzeit ist für Viole höchst ungesund, bringt f° B<: ® nl it
rhöo, Augenentzündungon lind andero Krankheiten /
wirkt ein furchtbares Anschwellon der Flüsse,. ( \ or ^ß r do Dr ^fti^jStämme selbst für die Schiffe im Hafen gefährlich u»
Stämme selbst lür die Schifte im naien ote n u , kt« .
günstigt die Erzeugung oder Ersclioinung von ins j^a 11
Gethier, als Muskitos, Tausondfüsso, Skorpiono e ■ ^ tl8 g,äusserst fruchtbaren Landes sind: Kakao in U
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