Loraond
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London
Kr. Bisztiitz,Bez. Krasznu,
^ojanaund einige andere 9000 F. übersteigen sollen. 49° 11 ' 41"“• 62' 60" ö. L. v. Par.
deM (IjOcIi-), See im W. Schottlands, NO. bei der Mttndg.
ji ^ Id den er südlich durch deuLeveuabftiesst; B 1 / 2 M. lang,
M M, breit. Viele Inseln in ihm.
AUA i 0ll,0,,t - Df. in Frankreich, Dep. Huute-Saöne, Arr. Lure,»30 K. Gewerbefleiss. [Markt.
homov, St. in Russland, Guv. Pensa, 7000 F. Bedeutendero. * 4 ° ni0 “Vlt‘jo, Flek. in Spanien, Prov. Valladolid, N. bei Avila,a4i * A. (kassy, rechts am Dniepr.
Lomoivatojo, Fick, in Russland, Guv. Kiew, SO. bei TBcher-land * D ^ reuB8en > Rgbz. Königsberg, Kr. Preuss.-Hol-
Ro l) Df. in Oesterreich, Siebenbürgen,
L o’ . J , ecken dorf, 480 F. 2) Df. in Ungarn, Com. u.
• ^^lagy-Somlyo, 746 F. 0ft ^«rnpuiw, Df. in Frankreich, Dep. Ain, Air. Belley, P. Lhuis,440 F. [ville, 420 K.
J^mphes, Df. i u Frankreich, Dop. Ain, Arr. Belley, P. Haute-bompnieu Df. in Frankreich, Den. Ain, Arr. Belley, P. Cham-P^gne, 410 K. 1635 K.
bompret, Df. in Frankreich, Dep. Nord, Arr. und P. Lille,h fii ^° mske » Df. in Sachsen, Krd. Bautzen, GA. Künigswaxtlm,DQ * milkel, 136 E. [l.amNarew, 6020E.
[■omza, 1 , 011 'isH», St. in Russland, Polen, Ouv. Augustowo,1.011 (Kt.), Gmd. in Frankreich, Dop. Dundee, Arr. Dax, V. Pey-'‘otode, Uso E.
. ■], 1‘Orui mit l.oliy , 2 Jlfr, in Preuanen, die zusammen einen OrtRftliz. Oppeln, Kr 'Post, 600 E. Ziegelei, Mühle.j.o-Kan, st. i„ China, Prov. Clien-Si, NO. hoi Chan,l.onate Uemiino, Ort in Italien, Lombardei, Pruv. Como, Diatr.ese, Mand. Tradate, 1113 K.
r . ’.ennt,,.|, (|/zo j l( in Italien, Lombardei, Prov. und 1VNW.
1 "'ailand, 299B E.
s honnto, St. in Italien, Lombardei, Prov. und OSO. bei Brescia,"• Unweit dem Gardasee, 0730 E.
Zell l ° lla ' 1 ' Df. in Hannover, Berghauptinaiiiischaft Clausthal, A.
J üsrfeid, bei Herzberg, 610 E. (bei Aurong-Abad.
I.omiur, St. in liindostau, Nizam-Staat, Prov. Berar, ONO.*» , ,lll >\ Df. i m geliweizer Kant. Waadt, Bez. Moraee, 429 E.p "hnchamp, Df. j„ |.' ra nkreicli, Dep. Aube. Arr. Bar sur Aulie,
• Clairvaux, 579 Gi a 5 iiütte, Eisenliainnier.
iOnche, I)f. Di Oesterreich, Istrien, Bez. (‘apo d’lstria, 270 F.Po.r T 0 " 0 ’ Kanal in Oosterreicb, Venedig; beginnt NW. beisohSUi " aro ’ wir ‘l durch Aufnahme des kleinen Lison- Kanalrecht.“ vet ^i"det sieh in der Richtung SSO. mit dem Liimme
vluo* ami. VI> ' •” europ. Türkei, Albanien, WSW. bei Ilol-
im ionisclien Meere. [Mühle.
I (ui.l, Df. inPreusseii, Kgbz. Oppeln, Kr. Neustadt, 600248s p , ck -in Italien, 'l'oscana, Prov., IHstr. u. bei Florenz,186 *• Weinbau. [Tripolis»».
•Olldarl, Leaudari. St. in Grisclienland, Morea, SSW. beiIßgg p, . , t Df. in Frankreich, Dep. Heine infdr., Air. Rouou,
bft v 0,, ^ ek ’ biiudek> Ht. in Russland, Polen, Guv. Kulisch, W.63 Kouiii, rechts an der Wartha, 400 F.
Londerzeel, Fick, in Belgien, Prov. Brabant, NNW. beinlasel, 4180F. Brauerei, Gerberei, Wachholder-Destiilatiou. Oel-^«blen. [693 *5.
bondlgny, Df. in Frankreich, Dep. Charente, Arr. u. P. Ruffec,v„ J i0 »<ilnlereH, Fick, in Frankreich, Dep. Seine infer., Arr.‘'Oufchfitel, 1146 F.
En 0 Hauptstadt des britisoheu Reichs und insbesondere
ftn< * 8 ’ von ^er Themse durchBtrümt, etwa 12 M. westl. oberhalbjr ( Mündung. 2,803,034 F. (1861.) Häuserzahl, 862,890. (In “® r..‘«0 des 12. JfthrhmwlftW.H hat»« r- An nnn M. ? 1701: 674,000 E.;
■B0l. ftRt . ... 40,000 F.; 1 701: 674,000 E.;
Waste nii’ 1821; 1,226,694 F.; 1861; 2,362,236 F.) Diesebellst . or S fc üdte der Mrde, dereu Kieseukürper noch fort und fortüontw 111 ”*^ 8 e ff 0 nwttrtig einen Raum ein, der den manches Für-•a Bt übertrifft. Wo vor noch 1 V-, Jahrhunderten Wald , Mo-^xüft' lß80 ’ un(1 Dorf » ist Strasse, Palast, Handel,Ü e B ’ damals der Jäger das scheue Reh verfolgte, stehen jetzt'HherV** 00 l, nd ausgedehntesten Quartiere der Stadt; wo mauiv^ eu We ^ hinttusfuhr aufs Land, ist mau jetzt mitten in derij e a}, Themse, au der sie liegt, ist die Pforte der Stadt, uudn a ,j fi j e u ö Gründerin von Londons Handel, von dessen Wichtigkeit[j e m, “ ®inen Begriff machen möge, wenn inan erfährt, dass durchi, a ^ e2Bs ö mehr Roiohthuin ab- und zu/ährt, als der Handel des. - 1 t.*« uaAiiafAn zusammengenommon
ttaniJ 1011186 ‘«ehr Roichthum ab- undzuiährt, ais hbmi-r«« —»«nzen ruasi^chon Reiches in allen Seehäfen zusamuiengenommon«w-agt. Der Umfang der Stadt Übersteigt 7 deutsche Meilen und“ üieaom R aümü von lt/ M> Läng0 und l‘/i M. Breite steht die Ur-g ^ a ;.Londons, City, der Fleoken Westminster, der Burgfieckououthwark u. ein Complex von mehr als 46 ehern. Dfm., deren Na-dift U lloc h thoilweise zur Bezeichnung von Oeitlichkeiton in Londono *? eu - Von diesem Häusermeere, das 800 mal grösser ist alsü r ’ nia i gross als Hamburg, 6 mal so gross als W ien oder
^lin, Sinai so gross als Paris, ein passendes Bild des Totalein-Jbcks zu machen, ist unmöglich. Fin Labyrinth von über 16,000on l ? 88pn ’ ^ ar untfir viele von ungeheurer Länge, mit einem tosendenw < ^ r Üugenden Gowülile, wie nirgends sonst auf Erden und theil-j, ‘ße mit unübertrefflicher Pracht, eine grosse Zahl von Plätzen,uv^bahnen mitten in die Stadt hinein, grossartige öffentliche Ge-. ü( ie, über 700 Kirchen, ein unabsehbarer Wald von Masten, kurz£ües zusammen wiikt förmlich betäubend auf den, der zum ersten-“ale die Stadt betritt und macht ob ihm schwor, sich zu orientiren.^wölmlich unterscheidet mun 6 Haupttheile der Stadt, nämlich°ndou (City, Altstadt), Westminster, Westend, Ostend, Nordendüa Southwark, letzteres allein südlich au der Themse. Jeder der 3^äupttheile der Stadt: City, Westminster und Southwark, hat ein
eigentliümlichos u. augenfälliges Gepräge, der erste ist die Handels-stadt, der zweite der Aufenthalt der vornehmen Welt, der dritte dieFabrikstadt. Die Strassen sind gut gepflastert und an den Seitenmit Trottoirs versehen. Was die Baulichkeit betrifft, so darf maunicht grosse Privatpalästc suchen, denn die Häuser, zwar nett undschön gebaut, sind doch im Ganzen klein und meist nur für eineFamilie eingerichtet; denn der freiheits- und bequemlichkeits-liebcude Englündor mag nicht gern mit Fremden unter einem Dachewohneu. Selbst die Häuser der Reicheren sind äusserlich verhält-nissmässig unscheinbar, aber im Innern herrscht eine Reinlichkeit,Bequemlichkeit und ein Luxus, wovon man anderswo schwerlicheinen Begriff hat. Dagegen bieten die unzähligen eben so präch-tigen, als netten Läden einen Anblick, wie ebenfalls wohl nirgendswiederzufiuden, namentlich in den Strassen Pall-Mall, Blond-,Piocadilly-, Strand-, Oxford-Regent- (dieser Königin aller Strassen)Street, deren geschmackvolle Ausstellung der Waareu besonders desAbends bei glänzender Gasbeleuchtung wahrhaft bezaubernd wirkt.
.Wie gross auch die Stadt ist, so hat sie doch seit der Pest von
1666 noch an keiuer allgemeinen Krankheit gelitten und der Ge-sundheitszustand ist in Folge der wohlgepflasterteu und reinlichenStrassen, der Lebensart und Beschäftigung der Bewohuer und derausgedehnten ärztlichen Hilfe ein recht befriedigender. Das Klimaist gemässigt, etwas veränderlich uud zur Feuchtigkeit geneigt.Mittlere Temperatur ' Ausgezeichnet ist daB PolizeiweBen,
das seine jetzige Organisation dem Staatsmanne Robert Peel ver-dankt. CJebor <>000 Beamte sorgen für Sicherheit und Ordnung undihre Erfolge siud ausserordentlich. An der Spitze der Stadt stehtein Lordmayor, dessen Amt eins der höchsten und ehrenvollsten imReiche ist. --- Die Konsumtion der Stadt geht ins Ungeheure; an140,000 Ochsen, über 1,000,000 Schafe, 300,000 Kälber, 275,000Schweine etc. Die Zahl der verzehrten Eier steigt ins Unglaubliche,im Jahre 1850: 106,689,060, im Jahre 1861: 116,626,230. Gleich-wohl ist London mit Lebensrnitteln eine der am besten versorgtenStädte der Welt, sowohl in Qualität als Quantität. Die Zufuhrenwerden durch Ffsenbahueu u. Schiffe aus England, frlaud, Schott-land und auch aus dem Auslande besorgt. Butter, Gemüse, Milch,kosten kaum mehr, als in den producirendeu Gegenden. Mehr als11,000 Kühe sorgen für den Milchbedarf, jährlich 10 Millionen Gal-lonen. Butter 46,000,000 Pfd., Käse40,000,000Pfd. etc. Fine grosseAnzahl Marktplätze bieten die einzelnen Waaren zum Verkauf dar.Der KoUlenverbrauch Übersteigt jährlich 1.000,000 Tonnen. FinVorzug der Stadt ist die reichliche Versorgung mit Wasser, welchedurch 7 Compagnien besorgt wird. Der tägliche Verbratich ist 4+'A .Mill. Gallonen. Alle Strassen haben Wasser in UeberHuss u. selbstdie Häuser sind mit Röhren versehen, so dass bei augenblicklicherGefahr alle Strassen untef Wasser gesetzt werden können. Dabeiist ein solcher Wassennechanismus in Anwendung, dass im Winterein Kingefrieren der Röhren und Pumpen nicht Vorkommen kann.Eben so grü8Bartig ist die Gasbeleuchtung, die von einer AnzahlCompagnien besorgt wird. Täglicher Gasbedarf über 4.000.000 Ku-bikfuss. — Armenhäuser, zum Theil mit ganz speciellen Bestim-mungen, giebt es eine grosso Anzahl und uussordem besitzt jederStadtdistrikt ein Arbeitshaus, in welchem Hilfsbedürftige Arbeitfinden. — IJnterrichtsanstalten aller Art sind iu der ganzen Metro-pole verbreitet und aussor der Universität (1828 gegründet) giobt es300 öffentliche und Über 1500 Privatschulen. 14 Gefängnisse, 22Theater, 24 Marktplätze. Au gelehrten Gesellschaften übertrifftLondon alle anderen Städte der Erde. Wir köunon nur die haupt-sächlichsten derselben anführen: die königliche Gesellschaft, diesich hauptsächlich mit don exacteu Wissenschaften beschäftigt, dieMalerakademie, die Linnäsche Gesellschaft mit reichem Herbariumu. vorzüglicher Bibliothek, die Uoyal-Institutiou mit Laboratorium,physikalischem Kabinet etc., die zoologische Gesellschaft, mitreicher Menagerie, die Gesellschaft zur Hebung der Fabrikation u.des Handels mit über 6000 Mitgliedern, Sammlungen etc., die Ge-sellschaft für Entdeckungen im Innern Afrika, die geographischeGesellschaft, die Gartenbau-Gesellschaft, die London-Iiistitufcioumit Bibliothek, die geologische Gesellschaft, die astronomische Ge-sellschaft, die asiatische Gesellschaft, das Athenäum, ein Verein dergrössten Gelehrten Englands. An Sammlungen treten besondershervor das in seiner Art einzige britische Museum u. die Natioual-Gallorie. Milde Stiftungen besitzt London über 2000 mit mehr als1,000,000 Pfd. Sterling Einkünften, von denen an 120,000 Personenjährlich unterstützt werden; ferner 150 Hospitäler, 166 Almosen-häuser, 30 Häuser, wo Arzneien unentgeltlich verabreicht worden.Misaionsgesellschaft, welche in allen Thailen der Erde Missionenunterhält, Bibelgesellschaft. — Unter den Hotels sind etwa SO,welche nur sehr reichen Leutou zugänglich sind und sich meist iinWestend befinden. Restaurationen und Cafäs giobt es au 600und viele der niederen Hotels, Taverns genannt, dienen aus-sohliesslich für politische, philanthropische, merkantilische uudandere Versammlungen und haben als solche "Weltruf erlangt,z. B. Lloyd’s Kaffeehaus, London Tavern (ßishopsgatestrasse) etc.und auch für das Vergnügen üffnon sich zahlreiche Gelegenheiten.Brücken: 1) die neue Londonbrücke, ein edler Bau von 5 Bogen,deren mittelster als der schönste augesehen wird, der ja gebautworden, Plan von Rennie, Kosten 2,000,000 Pfd. Sterl., Eröffnungden l. Aug. 1831. 2) Die Southwarkbrücke mit 8 Bogen von Guss-
eisen auf Steinpfeilern, der mittelste Bogen mit 240 F. Spannung(die grösste existirende). Das verwendete Eisen wiegt 12,947,000 Pfd.,Plan von Rennie, Koston 800,000 Pfd. Sterl., Eröffnung 1819. 3)Blackfriarsbrücke, 9 Bogen, 162,840 Pfd. Sterl. 4) Waterloobrücke,1817 eröffnet, von Rennie erbaut, kostete über 1,000,000 Pfd. Sterl.Sie ist 2456 F. lang, hat 9 Bogen und ist eben so edel im Bau, alsdauerhaft. 6) Die Hungerford-Hängebrücke, nur für Fussgängerbestimmt, 1845 eröffnet. 6)Die Westminsterbrücke, 1750 eröffuet.7) Die Vauxhallbrücke, ein eleganter Eisenbau, 1816 dem Verkehrübergeben. — Der Tunnel, nach unzählbaren Schwierigkeiten am25. März 1843 eröffnet, liegt 2 (engl.) Meilen oberhalb der London-brücke und kostete 614,000 Pfd. Sterl. — Von den vielen grossen
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