Türkei
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® te ^ ano un( l Azatli. Die Fabrikation von Rosenöl wird^ethi? k T'braoien betrieben. Unter den Erzeugnissen der*tel[ ÜD Caen Thätigkeit, welche die Türkei zu der Industrieaus-y° u Parin and London schickte, fanden sich manche ganzletzt lö ‘ — yr ° n grösster Wichtigkeit ist der H an d el, der inmit Wo 7 n Jahr ^ehnten sehr stark zugenommen hat; der Handel^Blätul ' Un< * Mittel-Europa ist vorzugsweise in den Hiluden dera.* «L namentlich der Griechen u. Armenier; am KüBtenhandelSl Wuhr k inach d - Levante sind auch viele Türken betheiligt. Die*»are a p te * lt hauptsächlich in Tuch, Eisen-, Stahl- und Glas-^®Uen u ‘ Droguen aus Oesterreich; inBaumwollwaaren,
hnd vk k :n ’ ^ utz waaren, Colonialwaaren, Uhren, Eisen, Koh-N G] a „,J rbbö i zern aus England; in Kaffee, Raffinaden, Seiden-r *ich-,* ^ aren ► Fayenc , Möbeln, Papier, und Leder aus Frank-Hluten n ^ ter ’ Talg, Caviar, Getreide, Theer, Soilerwaaren,ü a *ten.i U8 ^^And; inlndigo, Leder, Waffen, Bleiweiss, Kupfer,'""at r j 8,11 * Belgien und den Niederlanden, in seidenen Stoffen,U 1 »Ub ni“ 6T ttD| d Colonialwaaren aus Italien; in Wein, Feigen u.
in Rohseide, Shawls, Tapeten, gestickten^tUn u q j p P er len, Diamanten etc. aus Persien; u. inFarbehölzorn,^ 0n ^Alwaaren aus den Vereinigten-Staaten von Nord-a^Pp öJy^^PtAUsfuhrgegonstkndesind: Südfrüchte, Getreide,W** ^ lde * Wolle, Leder, Betel und Tabak , Rosinen , Leinsaat,i J c hfitzt^ ern ’ ^ i0f ? en ~ und Kameelhaare, Wein, Holz u._Seife.
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den Handel der Türken mit dem Auslande im J. 1862
133 toin°V^ Mill. Thaler, und den inländischen im Werthj ^ der , ba, i Qr - A.n bestimmten Nachweisen hierüber vonk ' k8s °b©n Regierung fehlt es bis jetzt. Während des*uien im Hafen von Konstantinopel anl4,012Schiffemitu. gingen ab 16,039 Schiffe mit 3,160,710 Tonnen.
j^^Terschiedenen Orten abgehalten werden. Die wich-
wolche den
2 el1 ' 0et* 8Ipu ® kt für den orientalischen Handel bildet und wohin5 ®^ r oich und Deutschland, Russland und England ihre6fea Und m ^ er kauf schicken. Nach dieser sind die Messen zuJ*op j. ? u Folticzeny die bedeutendsten: die Handelsflotte derak tkei wird Bich auf etwa 1160 Seeschiffe und grösserebelaufen. Die wichtigsten Handelsplätze sind:t %Pot\Adrianopel, MonaBtier, Seres, Burges, Gallipoli»h'HUo Usundsohova inRumelicn und Thracien; Saloniki,
in Macedonien und Thessalien; Janina, Gjortscha,r'big flv ’ Prevesa, Avlona und Berat in Süd-Albanien und
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oäe r ^g* ar *, J Antivari und Durazzo in Nord-Albanien Bosna-
Hik^Arien. Küstschuk, Silistria, Baltsohik, Varna u. Tultsehaijgp siinj \ j atz «nd Braila in der Moldau etc. Die Verkehrs-^ienb k Tiirkoi durchwegs schlecht. Man beabsichtigthjfeu, aiw>k n , 0n zu hauen und verschiedene Kunststrassen an-
Mlt». . acn 1V_ , ..... _ OooaruM» hin
■Ajewo, Mostar, Banjaluka und Travuik in Bosnien;
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Ä^/whe 0 ^ ?l!k£° nau „ durc , h .
. ä>, \’ u verbirg e * nen Kanal von Rassova bis
tu Varna und Galat
Öj,^' Wiej, Marseille , nach Saloniki , Smyrna, Trapezunt,W,*** Dann 68t> ® em iin> Orsowa, Galatz und zwischen Galatz u.
'öligen . tW68en wurde 1840 neu eingerichtet, und diePost-Auslände sind zweckmässig und gut einge-^>p°Pel i 8t ®® ra Phen-Verbindun.g bestehen 4 Linien. Zu Kon-zil. Piastern ^^omAnische Bank mit einem Aktienkapital von
^S^r 1 - Unterricht wurde im J. 1847 neu organisirt u.’ w dchft' n ,J VUrden iu 3 Kategorien gebracht: in Elementar-Und 0 Binder vom sochBten Lebensjahre au besuchen
büiig „ e ? e “ Uesen, Schreiben, Rechnen, Religion, Erd-in Mi?* , Ueschiohte des osmanischen Reiches gelehrt^Q&i > Relif»- e ^ 8Cku ^ en ’ * n de nen Arabisch, Rechtschreiben,golfth * n8 ~ un< * Universalgeschichte, Arithmetik undNt&ü de« 18 Werden; und in Specialschulen für den Civil-und 1 y ^ err ^ c ^t in den höheren Zweigen der Staats-lÜ 8 die r T1 l P^° ma tie, die sogenannten Medresses, geistlichen^«U^Kaachnift^ 0 ^®» die Norraalschule, die medizinische Schule,\ g. lGc hen * ’ Artilleriesehule, Marine- und Veterinärschule,fyj ft^öneu* q r , m<3n ier und andere christliche Confessionon habenStufen, im T en J ’ 1858 ® ab es in der europ. Türkei
Ntifi 6 und i«jj l8ß9 in Konstantinopel allein 397 muhamedan.,pel SudnTt Ciische Schulen mit 22,700 Schülern. In Kon-i Ä l8c lie R e r a * man etwa 40 Öffentliche Bibliotheken. — Das°der p a j.- ©ine absolute Monarchie, deren Herrscher,
| de m ü- C (Kaiser, Giossherr) , die höchste weltliche
5k',. Be r j, Alifat oder der höchsten geistlichen Würde ver-
Und i.^. u * tanB heisst die Pforte. In Beziehung aufuhljjji Aaner biai?°^^ 8Cke Röd^sverhältnisso waren die Nicht-8^ ,l link ^ 6 kret 6r °^ ne volle Rechtsfähigkeit; durch das gTOss-L^hn» , ö Bew,sk° m Februar 1864 wurden jedoch auch den&- e l lün 8 d ft hllGr11 Te «©hiedene Zusagen gemacht, z. B.:
S 6 ’ * tla ubni n r verec hiedenen Culte und Nationalitäten im.t f s, ©hristliche Kirchen zu bauen; Zulassung der
• ' t dis R ft i ^* aa tsämtern; Einführung weltlicher Gerichts-
J ^i 18 » Zulassung der Christen zu allen militärischen
C %£? «taafof !, WOrb «^higkeit
und franz. Dampfer zwischenund Galatz, von Konstantiuopel überPiraeus
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ta.o* —«q*«*** b »vh derselben; Vertretung dwia» srathe u. s. w. Der Sultan Übt seine Gewalt duroh
d „ en Mufti (ScEeik fll'Islam) aus. Nächstdie si. , r Spitze der einzelnen Zweige der Staats-C doi b ö r aat8miai8t ©r* Der geheime Rath oder Divan'SNe* r unri ? 88Vözier als Vorsitzenden, demScheik ül Islam ;
np'^br iBter üim i i ,ö8V0zier als Vorsitzenden, demScheik ül isiau»,dem Präsidenten des StaatsrathB. Die höchsten(i» ' die h«i, r und die Generale führen den Titel
H^d di e k«? en ßeamten den Titel „Effendi“, die Söhne der<W m. «eren Officiere „Bey“, alle andereD Offleiere und
Titel
Lex l ] toni ij
Nach einem Bericht desGrossveziers beliefen sich die Staats-einnahmen i. J. 1861—62 auf 11,164,662 Pfd. St., die Ausgaben
auf 12,739,088 Pfd. Sterl., das Deficit auf 1,674,678 Pfd. St. Für 1863_
1864 ist das Budget veranschlagt zu 3,010,639 Beutel oder 13 684 271Pfd. Sterl. und die Ausgaben auf 2,969,004 Beutel oder 13 495 477Pfd. Sterl. Die Einkünfte bestehen hauptsächlich in den ZehntenGrundsteuern und Zöllen. Die türkische Staatsschuld wurde imJ. 1863 zu 60 bis 66 Mill. Pfd. Sterl. angenommen.
Die Militärmacht der T. besteht aus der regulären activenArmee, genannt Nizam, und der Reserve oderRedif; ferner ausden Hilfstruppen und den irregulären Truppen fBasehi-Bo2uk).Sie wird im Ganzen auf 460,000 Mann geschätzt. Die Kriegsflottezählte im Krimkriege 6 Linienschiffe, 10 Fregatten, 6 Corvetten,14 Brigs, 16 Kutter und Sehooner, 6 Darapffregatten und 12 anderekleine Fahrzeuge, im Ganzen 70 Schiffe mit 36,000 Mann. Davonsind viele bei Sinope und durch Stürme auf dem Schwarzen Meerezn Grunde gegangen. Im J. 1860—1862 wurden 28 neue Schrauben-dampfer mit 820 Kanonen gebaut. Münzeiuheit ist der Piaster «40 Para s= 9 Neukreuzer. In Gold werden Stücke zu 100 und 60Piaster geprägt; in Silber Stücke zu 20, 10, 6, 2, 1 und 1/2 Piaster;ein Beutel « 600 Piaster. Der Pik oder Arschin «= 0,88 WienerEllen , der Farfang oder Agatsch = o,72 geogr. Meile, die Oka *
O, 9 Wiener Rfaase, als Gewicht = 2,66 Zollpfund.
Tfirkenberg, Turkyverch, Df. in Oesterreich, Steiermark,vormal. Kr. Marburg, 370 E. [berg, 230 E, Ziegelei.
Turkewdorf, Df. in Preussen, llgbz. Frankfurt, Kr. Sprem-Türkenfeld, 1) Df. in Bayern, Oberbayern, Bez.-A. Bruck,426 E. 2) Df. ebd., Niederbayern, Bez.-A. Rottenburg, 219 E.
Türklieiii), 1) Fick, in Bayern, Schwaben, Bez.-A. Mindelheim,SSO. von Augsburg, an der Wertach, 1344 E. Landgerichtssitz,Schloss, Spital, röm. Alterthümer, Gewerbe, Ziegelei, Viehmärkte.2) Pfrdf. in Würtemberg, Donaukr., OA. Geislingen, auf der Alp,461 E. Burgruine. H) (Unter-), Fick, ebd., Neckarkr., OA. Cann-statt, am Neckar, über den hier eine Brücke führt, 2330 E. Gips-brüche, Obst-, Wein- u. Senfbau. 4) (Oker-), Df. ebd., 930 E.Guter Weinbau. [630 E.
Türkwitz, Df. in Preussen, Rgbz. Breslau, Kr. Wartenberg,Türmaul, Df. in Oesterreich, Böhmen, Kr. u. Bez. Saaz, 290 E.Türraitz, 1) St. in Oesterreich, Böhmen, Kr. Leitmeritz, Bez.Aussig, 700 E. 'Schloss, Rtibenzuckerfabrik, Branntweinbrennerei,Bruunkohlenlager. 2) Df. in Preussen, Rgbz. Oppeln, Kr. Leob-schütz, 400 E. Mühlen. [Schlossruine.
Türnau, Fick, in Oesterreich, Mähren, Kr. Brünn, 700 E.Türnich, Df. in Preussen, Rgbz. Köln, Kr. Bergheim, an derErfft, 470 E. Schloss, Braunkohlenlager, Weberei.
Türlütz, Fick, in Oesterreich, Mähren, Kr. Brünn, an derMarch, 1400 E. [Schloss, 4 Ziegeleien.
Türpitz, Df. in Preussen, Rgbz. Breslau, Kr. Strehlen, 646 E.Tuerto, Nebenfl. des Orvigo rechts, in Spanien, Prov. Leon.Tüschenbroich, Df. in Preussen, Rgbz. Düsseldorf, Kr. Gre-venbroich, bei Wevelinghoven, 140 E. [360 E.
Tüschenbruch, Df. in Preussen, Rgbz. Aachen, Kr. Erkelenz,Tüschnilz, Df. in Bayern, Oberfrankon, Bez.-A. Kronach, 138 E.Tüssllng, 1) Marktflck. in Bayern, Oberbayern, Bez.-A.Altötting,
436 15. 2) Vorwerk ebd., 206 E.
Tütschcngereuth, Df. in Bayern, Oberfranken, Bez.-A. Bam-berg 2, 380 E. [seabrück, 199 E.
Tüttingen, Bauersch. iu Hannover, Lddr. Osnabrück, A. Ber-Tüttloben, Df. in S.-Koburg, A. Gotha, 600 E.
Tuelz, St. in Preussen, Rgbz. Marienwerder, Kr. Deutsch-
Krone, 1748 E.
Tützprttz, Df. in Preussen, Rgbz. Stettin, Kr. Demmin, 300 E.Tufara, Fick, iu Italien, Neapel, Prov. n. I)istr. Campobassu,(Molise), Mand. Riccia, 2629 E.
Tuffe, Fick, in Frankreich, Dop. Sarthe, Arr. Marners, 1714 E.Töpferei, Fayence, Fabriken für Hanftuch.
Tufillo, Fick, in Italien, Neapel, Prov. Chiefci, (Abruzzo eiter.),Distr. Vasto, 1217 E. |Distr. Nola, 2690 E.
Tuflno, Df. in Halfen, Neapel, Prov. Gaserta, (Terra di Lavoro),Tufo, Fick, iu Italien, Neapel. Prov. u. Distr. Avellino, (Prin-cip&to ulter.), N. bei Avellino, 1370 E. Weinbau.
Tuftonborouff)!, Stdtsch. in Ver.-St., New-Hampshire, Gfsch.Carroll, O. am Winnipiseogoe, 1806 E. [176 E.
Tngain, Df. in Preussen, Rgbz. Frankfurt, Kr. u. bei Luckau,Tugby, Df. in England, Gfsch. Leicester, 436 E.
Tugdual, Df. in Frankreich, Dcp. Morbihan, Arr. Napolöon-ville, (Pontivy), 1766 E.
Tugela, Hauptfl. in der brit. Kol. Natal im südl. Kaffemlande,entspringt im Auathlamba-Gebirge, NW. von Pieter-Mariteburg,und mündet, mit dom Um-Sinjati vereinigt, in den IndischenOceau (Kanal v. Mozambique).
Tugeras, Df. in Frankreich, Dep. Charente iDf^r., Arr. Jonzac,
P. Moutendre, 617 E.
Tuggala, Geb. in Ostafrika, Kordofan, zieht nach Nubienhinein. In der Gegend wohnen die Tuclawi.
Tuggen, Pfrdf. im Schweizer Kant. Schwyz, Bez. March, am
Buchberge, 1234 E. „ . _ , .
Tuggenselefors, schöner Wasserfall des Umea in Schweden,Umeä-Län, Umeä-Lappmark. [mauert.
Tuggurt, St. in Algerien, SSO. vonBisoara. lat gross und um-Tuglie, Fick, in Italien, Neapel, Pror.Lecoe, (Terradi Otranto),Distr. und O. bei (Jallipoli, S!22 B. . »
Alascbka, unfern der Insel KüdjHksw g
Tuhan 11 Df ln Oesterreich, Böhmen, Kr. ditschm, 420 E.2) Df[SS / Kr. Bun “lau! Bes. Daubu, 340 E. 8) Df. ebd., Kr. Prag,
Bez. Melnik, 270 E.
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