Band 
[Theil. XVII.- XVIII.]
Seite
531
JPEG-Download
 

Steig.

5 ZZ

chen und ausschlagen wollen: zum Schultheis der Stadt Bernerwehlt: er ward von A- 1548. bis an seinen Tod in gar vie-len Gesandtschaften inner und auffert der Endgenoßsebaft ge-braucht, und insbesondcr An. 1548. 155». und nrz. in Bur-gund, oftermahls nach Genf, besonders auch An. 1558. dasBürger-Recht mit selbiger Stadt zu erneueren, A 1561. und1574. an den Herzog von Savoy, und A. 156z. auch mit des-selben Gesandten wegen Ruckgab einicher eroberten Landen ei-nen Verglich zu machen» und auch A. >567. bey dessen Voll-streckung: A. 1566. und 1557. an die kepubliL Wallis, A. 157z-an die lll. Graubündnerische Bündt, A. « 57 Z. an das Land Gla-rus, A. 1576. an die Stadt Schafhausen, etliche mahl an die StadtBasel, und auch nach dleuckgeel oder Neüburg, A. 1577. als dasHaupt der Gesandtschaft zu neuer Beschwerung des Bürger-rechtes zwischen den Städten Bern» Freyburg und Solothnrn,A- 1570. verordnet die Bündtnus mit dem Herzogen von Sa-voy zu berathschlagen, und A. 1582. mit der Herzoglichen Lo-tringischen naher Bern gekommenen Gesandtschaft zu handle»:er kaufte A. 155z. die Frey-und Herrschaften kolle, lVIonr 1evieux, Llont le Zrancl, R.olex , Pierre, keZnin, Luarnen 8 , 8 e-pey und Violen« um 190002. Cronen» und empfangt selbigevon der Stadt Bern zu Lehen. Nahm A. 1555 auch die Frey-Herrschaft Oron, welche der Graf von Griers an seine auf ihngehabte Schuld-Anforderung, abwetten müssen, in Besitz, über-liesse sie^aber des folgenden Jahrs der Stadt Bern kaüstlich»A. 156z. brachte er von den Edlen von Stein ihren Antheil ander Herrschaft Münsingen und Wichtrach kaüfllch an sich, undA». 1574. kaufte er auch noch die Herrschaft Hilgmgn, und be-sässe nebst z. Frey-und 9. Herrschaften, auch viele Landgüteran den Genfer-Mutter - und Vieler-See, zu Thun, Kilch-dorf, Thurnen, Völligen rc. welche seine Söhne noch bey derTheilung zum Voraus bekommen, er verheyrathete sich erstlichAn. 1537 mit Barbara Willading, und nachdem selbige An.1566. nach einer unfruchtbaren Ehe gestorben, suchte er sich wie-der zu verheyrathen, und durch dieses Mittel die Feindschaft (sozwischen ihme und dem andern Schultheis Franz Nägeli langeJahr, aus jedoch »«bekannten Ursachen, und zwar heftig gewal-

Xkk z tet,