Band 
[Theil. XVII.- XVIII.]
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ner andern Seiten angeruckt, und die Venetiancr von beydenSeiten angegriffen worden, such selbige völlig geschlagen undaus dein Land verjagt worden, mit Verlorst nach einigen vonsoso. Mann und nach andern von 4202. zu Fuß und 3022. zuPferd an Todten, und 1222. zu Pferd und nvo. zu Fuß anGefangenen. Die Venetianer thaten ä. 1432. oder nach andern14z z. eine»» neuen Einfall in das Vcltlin, und nahinen sel-biges nach einigen ganz, nach andern aber nur 8»ncino und ei-nige kleine Oerter in Besitz, rammten aber die Landschaffti4zz. schon wieder kraft eines geschlossenen Friedens: auch1447. thaten die Venetiancr einen Einfall in das Veltlin bisnach IVlorbeZno , mußten es aber sogleich wieder verlassen. Aufdas Absterben dieses Herzogs ?bilippi NanX Visconti 1447. ohnemännliche Erben, nahm das Veltlin erstlich die Botlmäßigkeitder Stadt Meylaud, und 1452. nebst selbiger die Herrschaftdes gedachter; Herzogs Tochtermanns Graf lHäncilci iftorrs an,welcher noch in diesem Jahr demselben seine Freyheiten und Ge-richlbarkeiten bestückt, und geordnet, daß der Herzogliche Haupt-inaun oder sein Statthalter in dem Veltlin nicht nur zu Inliviosondern auch drey Tag in der Wochen zu 8on-ckio Gericht hal-ten soll. Dem krancilco folgte sein Sohn 6ale3tiu8 Hlgri»1466. und diesem sein Sohn ^ohgnneb Oaleatiu8 1476. erst-lich unter der Vormundschaft seiner Mutter Luona von Savoy,und hernach seines Vatters Bruders I^uciovici zugeuennt iklori,unter welchem die Graubär,dner ,487. in das Veltlin unterden» Vorwand darüber schon seith der obbeurerkten wegnahm vonkublio 8ilio gehabten Herrschaft, und auch der obangezoge-neu Schenkung desselben durch älultiuum Viscomi an das Biftl)-thum Chur, einen Einfall gethan, und sind mit vielen Be-schädigungen bis nach Lajolo gerücket, darqegen aber auch derHerzog Völker abgesendet, welches einen Frieder, zwischen ihnenveranlasset, da die Graubär,der den, Herzog alle ihre Ansprachenan das Veltlin, und Er ihnen nebst Bezahlung 14222. Guldendie Herrschaft Puselav abgetretten re. er ließ auch zu besserer Ver-wahrung dieser Landschaft das Schloß kiattamals und eine dickeMauer an den Fuß der Bergen gegen Puselav anlegen, auchLiranv mit Mauren umgeben und mit einem Schloß befestigen,

und