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meisten, die sogenannten Afterraupen, sind auf Blätter angewiesen;hier findet man sie in der Regel häufiger, als die vollkommenenInsekten und kann sie hei oberflächlicher Betrachtung leicht mitSchmetterlingsraupen verwechseln, von denen sie sich jedoch durchnur 2 Augen und mehr Beine (in der Kegel 22) unterscheiden.Eine Eigenthümlichkeit vieler besteht in dem schneckenförmigenEinkrümmen ihres hinteren Endes. Häufig sitzen sie in Gesell-schaften bei einander, wenigstens in der Jugend und räumen schnellmit ihren Futterpflanzen auf. Die Verpuppung erfolgt in der Kegelin einem ziemlich festen Gespinnst, meist in der Erde, aber erstwenige Wochen vor dem Ausschlüpfen verwandelt sich hierin dieLarve in eine Puppe. Die Eier werden in die Blätter oder junge,krautartige Triebe gelegt. Hur die Holzwespen bringen sie mittelsihres langen Bohrers in Holz, wo die madenartigen Larven bohrendleben und nie an das Tageslicht kommen.
Literatur: Die Familien der Blattwespen und Holzwespenetc. von Dr. Theodor Hartig. Berlin 1837 (mit neuem Titelvon 1860) ist . immer noch das Vollständigste, was wir über unseredeutschen Pflanzenwespen besitzen. Heuerdings haben Zaddach undBrischke in den Schriften der Königl. physik. Ökonom. Gesell-schaft zu Königsberg (1863) eine ausführliche Monographie der-selben begonnen.
2. Tabelle. Die Gattungen der Blatt- und Holzwespen.
1. Vorderschienen mit 2 Enddornen 2.
— — 1 — Legebohrer $ meist weit vor-
ragend 15.
2. Fühler mit weniger als 9 Gliedern 3.
— — 9 Gliedern 5.
— — mehr als 9 Gliedern 13.
3. Fühler 6—7gliedrig, am Ende knopfartig verdickt. 2 Radial-,
3 Cubitalzellen.Gen. 1. Cimbex.
a. Lanzettförmige Zelle mit gerader Querader (Cimbex).
b. Lanzettf. Z. in der Mitte zusammengezogen (Abia).
— 4gliedrig, Glied 3 am längsten, 4 sehr kurz; 2 Radial-,
3 Cubitalzellen; die rücklaufenden Adern in 1 und 2 mündend;lanzettf. Z. mit schräger Querader; Hinterflügel mit 2 Mittel-zellen .^ . Gen. 2. Blasticotoma.
— 3gliedrig, Glied 3 sehr lang 4.
4. Fühler cylindrisch , keulenförmig $; 1 Radial-, 4 Cubital-
zellen und an allen 4 Flügeln eine Anhangzelle; lanzettf. Z.in der Mitte zusammengezogen . . Gen. 8. Hylotoma.