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nicht stark behaart, Kopf und Thorax stark punktirt. Fühler$ stark gekräuselt, $ gestreckt, aber dick 7.
Segment 1 von 2 nicht abgesetzt 6.
6. Beine , besonders die hintersten, lang, weit über den Hinter-
leib hinausreichend, dornig, stachelig oder gezahnt. Fühlergerade mit deutlich abgesetzten Gliedern (ausser bei Cero-pales), deren 13 (<$■), 12 (J) vorhanden sind. Eadialzelle derVorderflügel weit von der Flügelspitze entfernt:
Farn. X. Pompilidae.
— kurz, die hintersten nicht über den Hinterleib hinausreichend,ohne Dornen und Zähne, fast kahl. Radialzelle der Flügel-spitze genähert. Drei Cubitalzellen, deren 2. u. 3. die rück-laufenden Nerven aufnehmen: . Fam. XI. Sapygidae.
7. Beide Geschlechter geflügelt, in Färbung wenig von einander
verschieden, Mittelhüften entfernt von einander, erstes Fuss-glied der kurzen, dicken, behaarten und dornigen Beinevöllig so lang wie die Schienen: Fam. XII. Scoliadae.Weibchen ungeflügelt, auch in Zeichnung von den Männchenverschieden. Diese mit 2—4 Cubitalzellen. Zunge nicht ver-längert: .Fam. XIII. Mutillidae.
, VUI. Fam. Chrysidae, Goldwespen.
Diese Thiere, vom Laien öfter in den gemeinsten Arten,welche sich an Stubenfenstern und altem Holzwerk umher treiben,für Fliegen gehalten wegen der im allgemeinen Umriss unserenStubenfliegen ähnelnden Körperformen, sind leicht von allenübrigen Hymenopteren zu unterscheiden und zwar durch folgendeMerkmale: Die intensiven Metallfarben (blau, feuerroth, goldig,violett, grün) des meist grob punktirten Körpers. Der Hinterleibbesteht aus 3 — 4(5) Gliedern, im ersteren Falle ist bei vielendas Endsegment durch eine grubige Querfurche ausserlieh getheilt,so dass 4 Rückenglieder vorhanden zu sein scheinen, und endigtmeist mit Zähnchen oder Kerben. Der Legapparat des $ besteht auseiner vorsteckbaren, fernrohrähnlichen Röhre, mit der ein unbe-deutender, aber doch bemerkbarer, keine Geschwulst zurücklassen-der Stich ausgeführt werden kann. Die bei $ $ 13gliedrigen,gebrochenen, fadenförmigen Fühler mit widderhornartig gewun-dener Geisel stehen nahe an der Mundöffnung und bei einander;drei Nebenaugen auf dem Scheitel. Ferner ist das Geäder unvoll-kommener, als bei den meisten übrigen Hymenopteren gleicherGrösse, geschlossene Cubitalzellen, welche bei den Blattwespenund den beiden folgenden Familien eine so grosse Rolle spielen,