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fehlen hier gänzlich, selbst die Radialzelle bleibt nach der Flügel-spitze hin in der Regel offen. Das Mal ist vorhanden. MitDahlbom brauchen wir für den Vorderflügel (Fig. 10) folgendeBezeichnungen: 1. Randzelle (cellula costalis), 2. obere Mit-telzelle (c. medialis), 3. untere Mittelzelle (c. submedialis),3'. unvollständige, auch zweite untereFig. io. Mittelzelle, 4. Afterzelle (c. analis),
2 ‘. Discoidalzelle (c. discoidalis), meistunvollständig. Zwischen 1 u. 2 zieht diePostcostalader, zwischen 2 u. 3 dieMedialader, zwischen 3 u. 4 die Anal-ader, zwischen 2 und 2' die Medial-Cleptes semiauratus. Querader, zwischen 3 u. 3' die Sub-medial-Querader, die 2' nach aussenschliessende Ader heisst die Discoidal-Querader und die ent-sprechende von 3' Submedial-Querader. Den Unterflügelnmangelt jede geschlossene Zelle.
Zur Unterscheidung der Gattungen kommt das einfache Flügel-geäder weniger in Betracht, dagegen hat man die kleinen Klauengenau anzusehen, ob sie einfach, 1- oder mehrzähnig sind (gesägtoder gekämmt), ferner die Hinterrandsbildung des letzten Segmentsam Hinterleibe und der hinter dem Schildchen gelegene, erhabeneRückentheil, welchen man auch bei andern Hymenopteren alsHinterschildchen (postscutellum) unterscheidet. Die Grösse derThiere schwankt zwischen 1 und 5 preus., oft bedeutend beiein und derselben Art, welch letzterer Umstand in der Lebens-weise der Thiere zu suchen ist; sie schmarotzen nämlich in denHestern verschiedener anderer, besonders grabender Immen undhonigsammelnder Mauerbienen. Bei Gefahr rollen sie sich kugeligzusamnen. Im Juli und August treten sie in der Regel am zahl-reichsten auf und finden sich auf Blumen, an Lehmmauern undaltem Holzwerke mit stets fibrirender Bewegung ihrer Fühler.
Literatur.
Das ausführlichste Werk darüber, zugleich die Exoten um-fassend, ist:
Dahlbom (Dlb), Hymenoptera europaea praecipue borealia Tom.II. Accedunt XII Tab. aeri incisae. Berolini 1854. 8°, ihmschliessen sich an:
Wesmael, Notices sur les Chrysides de Belgique (Bull. d. l’Acad.
des Seienc. d. Bruxelles 1859).
Shuckard, Mon. of british Chrysid. (Ent. Mag. No. 17).Lepeletier de St. Fargeau (Lep.), Mem. sur quelques nouv. especesde Chrysides (Ann. du mus. d’hist. nat. t. XI. 1806).
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