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Ueterschen. Uetiksn.
Üterschen.
Ein Hof in der Gemeind Märweil in der Pfarr Affeltranqen undNiedern Gerichten des Johanniter Ordens Lommencia Tobet inder Landvogtey Thurgau.
Ütiken.
Ein klein Dorf, Kirch und Pfarr nebst einem Schloß oder Sitzdes Gerichts-Herren zwischen Altstetten und Birmenstorf in derLandvogtey Baden, alwo aber allein das Malest; ausgeübet,und die LonülcLtion bezogen wird, alle übrige Gericht aber demGerichtsherrn daselbst und auch zu Ringliken und Nieder Udorfgehören: selbige haben in Mitten des XI V. 8eculi die von Scbö-rienwerd besessen, sind zu Anfang des XV. 8ecuU an die Schwen-den kommen, und nach deren Abgang hat sie Jacob Escher um dasJahr is2l. und von seinen Nachkommen ä. 1621. Hans PeterSteiner, alle Bürger von Zürich, erkauft, welcher auch nebst sei-nem Bruder Jacob Steiner 1625. eine Kirch daselbst erbauetund eine Pfarr-Pftund gestiftet, welche in das Frey-Amt-Capitulgehöret, mid noch von derselben Nachkommen auf Bestätigungdes Rahts zu Zürich bestellet wird, welche auch noch die Gerichtdaselbst besitzen.
üetikon.
bin Dorf, Kirch und Pfarr zwischen Männedorf und Meilen ander rechten Seiten des Zürich-Sees, das aber in die ZürichischeLandvogtey Wädenschweil gehört; alda aufderHöhe 1632. auseiner alten Capell eine neue Kirch erbauet uud eine Pfrund gestif-tet worden, da die Einwohner zuvor «ach Meilen Pfarrgenößiggewesen: weilen nun Hauptmann Heinrich Lochmatt, der daselbstein Landgut gehabt, dieses Werk mit schönet! Vergabungen befür-dert hat, als ist ihme und seinen männlichen Nachkommen derPfarr-Satz verwilliget worden, nach seinem Absterben ohne der-gleichen aber an den Naht zu Zürich komme», welcher jetz denPfarrer daselbst bestellet, der in das Capitul am Zürich-Seegehöret.
Uetlen-