Band 
[Theil. XVII.- XVIII.]
Seite
511
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Uetlenburg. Netliberg.

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Uetlenburg.

Ein Dorf nebst einer Cavell in der Pfarr Gunnswald oder Gau-wen in der Schweizer-Glarncrischen Landvogtey Uznacht.

ljctliberg.

Ein Theil des Albis-Bergs mrd zwar bald der höchste desselben,auf dem eine Hochwacht »nid ein Hof in der Pfarr Stalliken undZürichischen Obervoqtey Wettschweil: er ligt auf der Mittag-Seiten der Stadt Zürich, welche man auch auf selbiger völlig se-hen kau. Es ftuhnde ehemahls auf selbigem ein festes Schloß,welches dem Freyherr» von Regensberg zuständig gewesen: abwelchem er und die seinige denen von Zürich viel Schaden zuge-fügt, und diese danahen mit Hilf ihres attgenohmenen HauptmmmsGraf Rudolfs von Habsburg, selbiges im 8epr. 1268. einge-nohmen und Mftöhret haben; nach einigen ist gedachter Graf vonBremgarten <aus mit zo. Pferden, auf deren jeden aber 2. gewaf-nete gesessen; für dasselbiqe geruckt, und die darinnen auf ihre An-zahl trauende, und nur einen der Feinden gewahrende, gegen sel-bige ausgezogen, da aber die Hintern von den Pferden stch herun-ter gelassen und mit den andern solche angegriffen, da haben jenedie Flucht genohmen, sind aber von den andern verfolget worden,und haben diese des Schlosses mächtig werden mögen und selbigeszerstöhret: nach andern und den mehrern aber hat der gedachte Grafvon Habsburg auch vernahmen, daß der Freyherr von Regensbergmit i2. weißen Pferden und soviel weißen Jagdhünden, auch erund seine Diener auch weis gekleidet ab dem Schloß auf die Jagdgeritten; auch 12. Züricher gleich gekleidet und beritten angestellt,und einige Mannschaft zu Pferd und zu Fuß, zum Schein, den-selben gegen das Schloß nachjagen lassen; denen die in dem Schloßvermuhtend, daß es ihr Herr seye, die Thor geöfnet, und diesesämtlich darein gedrungen, die darin angetroffne niedergemacht unddas Schloß in Brand gesteckt und verstöhret; Ob Graf Rudolfselbst darbey gewesen, oder nicht, ist unerlaütert: /o/i.t/iro». Stumpf. //e/v. /,/». lV. 22. Tschudi /k/v.