Band 
[Supplement. Fünfter und sechster Theil.]
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wurde er in eine grosse Verlegenheit geietzet, und schickte erstden Trompeter, dann den Major Baver selbst ab, stch hierüberzn trkundlgen-; beyde aber behielt man beydem Regimenle, weilman die Sache für ganz unglaublich hielt. Marnery blieb übereine Stunde auf dem Platze, indessen ^ einige Soldaten, dieüber solchen gehen wollten , gefangen genommen, und war festentschlossen, eher zi» sterben, als den Platz wieder fahren zu las-sen. Wie endlich alles rubig ivar, verfügte er steh zu dem er-sten C chlagbaum, wo er ei»en Husaren auf dem Felde spazie-rend, entdeckte. Diesem rief er, und schickte ihn mit einem Be-richte an den General von pnrrka,inner, der dann noch vor Ein-bruch der Nacht, mit zo Husaren in der Festung anlangte. Beytiefer beynahe unerhörten Expedition, machte er einen Gencral-LKeutenaut, einen Artillerie und noch einen andern Offizier,nebst 42 Soldaten von dem Kreisrunmente, 8 Kanoniere und24 Invaliden zu Gefangenen. Erbeutete auch 12, theile metalle-ne, theile eherne Kanonen, verschiedene Falkonete und Hand-mörser. Eure Menge Musguece», und großen Vor rath, anMund-und Kriege Provision. Er stieß hieraufwieder zur Hauvt-armee, und distiügmrte sich nochmale in der Aktion beyGchan-dail, da er mit 40O Husaren der Arrier-Garde des österreichischenGeneral Browne großen Schaden zufügte. Dieses rühmlicheBetrage»», druckte ihm auch die Generalmajors-Würde zu we-gen. Den 6ten May '757 wohnte er auch der Schlackt beypraet, und den iZtcn Iun, der bey Rollin bey; da er mitgroßer Gefahr des Reserve-Korps, bis nach Nymburg zurück-führte, worüber ihm der König das Regiment wartcnbcrgHusaren ertheilte; er dankte aber schon 1788 frcywiilig ab, undbegab sich auf sein Gut Lanychof, bey Srcslau, wo er alsPrivatmann lebte, und seine Zeit, meistens um Verfertigungwichtiger, besonders in die Kriegs - Wissenschaften einschlagendenSchriften, zubrachte; doch 1766 trat er nochmals in Kriegs-dienste, bey dem König und der Republik Polen, als General-Lieutenant; die er aber 1782 auch resignirte, und sich wiedernach Breolau begab; wo er auch den 8ten May 1786 ge-storben. Er hinterließ vou seiner Gemahlin, einer Fräulein vonRoschcnbahr zween Söhne. Seine sämtlichen milirairischen