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find meistens alle in entwedere Herrschaft Leibeigen. Zu zehnJahren um, wird der Fall getheilet, und zwar also: DerHerr, welchem der Vater zugehöret, nimmt von den, seit derletzten Theilung erzeugten Kindern das erste, das anderederjenige Herr, dem die Mutter leibeigen ist; lind so Vice Vcr-K, das letzte bleibt allemal dem Schloße, dem der Vater ei-gen ist: als auch, wann aus einer Ehe nur ein Kind vorharr-den wäre. Die beyde krowcoila, so beyde Landschreiber führen,liegen je eines an des andern Orte. Bey jedesmaliger Einnah-me der Huldigung der Landvögte zu wartau, wird nach ge-haltener evangelischer Predigt, auch katholischer Gottesdienst ge-halten, und eine Messe gelesen, wozu die, in der Sakristeyaufbewahrten karsmenca gebraucht werden. Die Kollakur dieserGemeinde, hat Evangelisch-Glarus.
S. Wartegg.
Bey diesem Schloße, so um das Jahr is6; erbauet, odervielmehr erneuert worden, steht auch eine Filial-Rapelle, vonder Pfarre Roschach, so der lauretanischen Jungfrau gewid-met ist. Zu diesem Schloße gehöret auch etwas Gerichtsbar-keit, aber nur über einige Höfe, nächst der Burg.
, G. -76. Wartensee.
Das Schloß ob dem Sempacher See, ab dem man eine herr-liche Aussicht entdecket, ist nebst mehr andern daherumliegen-den Adelsitzen, in dem Sempacher Krieg , zerstöret worden'1524 hat der Schultheiß, Peter zu Ras, das dermalige Ge-bäude wieder aufführen lassen, von ihm kam es an die Fa-milie Cloos, dann an die von Zlleckenstein, hernach an dieSchneider von Wartensee, so es noch besitzen.
Das St. Gallische Schloß ist ringsum mit einem Gra-ben umgeben, um welchen eine Brücke führet, und bestehtaus 1 Hauptgebäuden; derer abrr das einte außer dein Gra-ben ist. VormM war alles nur ein Gebäude, es ist aber eingroßer Stock darzwischen ausgebracht»; das äußere Gebäude,gegen dem Rheinthal, ist ansehnlich, sonst aber alles im Ab-gänge, weil es nicht mehr bewolnt wird. Das alte Schloß§"/>/>/. z. deutschen Le.vrco», r /. Eh. P p