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diese
führen
zu Mi-
nister-
wecl'seln
NV.Nov.
1834 )
und zurErörte-runq vonkonstitu-tionellenFragen.
gestützt, hatte ihn hier verlassen (Juli 1834). An seine Stelle alsKriegsminister, aber nicht als Ministerpräsident, trat der GeneralGerard, der aber sein Verbleiben im Ministerium an die Gewährungeiner weiten Amnestie gegen die Angeklagten des Aprilaufstandesgeknüpft hatte. Thiers, der ihm die Möglichkeit einer solchen vor-gegeben hatte, bekämpfte seinen Antrag im Ministerrathe, und dieAmnestie wurde verworfen. Gerard schied aus. Es hatte sich aberbereits eine Ansicht für die Amnestie gebildet. Das Verwerfen der-selben erregte bei den Einen Haß gegen die Rcgiereret von Thiersund Guizot, bei den Andern eine Abneigung gegen das Ministeriumüberhaupt. Sie zeigte sich besonders in der Antwort der Kammerauf die Thronrede. Die von den Ministern deshalb angeboteneEntlassung wurde vom Könige angenommen. Ihre Nachfolger,das Ministerium v. 10. Nov. 1834 (Herzog von Bassano, Ch.Duptn, Teste, Persil) konnten sich vor dem öffentlichen Gelächteraber nur drei Tage halten. Der König selbst gieng mit Thiers Unter-handlungen ein, und unter dem Vorsitz Mortier's nahm das kaumabgetretene Ministerium die Leitung der Geschäfte wieder an dieHand. Es eröffnete sich nun ein langer parlamentarischer Kampfzwischen ihm und der Kammer der Abgeordneten, da gerade diesedas Ministerium der drei Tage stürzte. Die Fragen: wer regiert?sind es die Kammern? der König? wie sind die Minister zu wäh-len ? aus der Kammermajorität, oder unabhängig von ihr aus Män-nern, die gerade dem Könige genehm sind? — dies sind Anhalts-punkte, um welche die Anhänger einer konstitutionellen Monarchiesich lange drehen können. Man hatte so ziemlich allgemein dieFormel aufgestellt, daß der König regiere, aber den Staat nichtleite. Wie jetzt mit dieser Formel im gegebenen Falle verfahren?Die Einen, die seit 1830 genannte tisrs-xarti, und an ihrer SpitzeDuvergier de Hauranne, sagten: „Weil die Minister ohne parla-mentarische Mehrheit den Staat nicht leiten können, so muß dasKönigthum die Minister annehmen, welche die Kammern wollen;denn ohne dies wäre die Kammer blos eine Maschine, um dieSteuern zu bewilligen." Die Hofpartci, die sich auf eine Aufsehen