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Migue- -sich der Krone und wurde in seinen Bestrebungen von der Geist-
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triebe ^chkeit und den Anhängern des unumschränkten Königthumes inseinem Reiche und von den Gleichgesinnten Spaniens unterstützt.Ihm fehlte aber die Anerkennung der Staaten Europa's, so daßDom Pedro selber gegen ihn zu Gunsten seiner Tochter auf denKampfplatz trat. Frankreich und England harrten gespannt; letz-teres war um so mehr betheiligt, als es seit langen Jahren einebedeutende Herrschaft über Portugal ausgeübt hatte.
Konflikt- Das erste Auftreten gegen Dom Miguel geschah von Frank-reichs' reich aus; zwar tm Anfang nur zur Wahrung seiner Ehre; esMiguei. hatte aber für die weitern Kämpfe Einfluß, indem von da an DomMiguel feindlich sowohl Frankreich als der französischen Regierunggegenüber sich zu zeigen begann. Der Krieg gegen ihn wurde unter-nommen, weil von zwei französischen Bürgern in Portugal dereine zur Geißelung, der andere zur Verbannung in die heiße ZoneAfrika's verurtheilt worden und der französische Konsul keine Ge-nugthuung hatte erhalten können (Juni 1831). Sofort zeigte sichein französisches Geschwader unter Kapitän Rabaudy an der por-tugiesischen Küste. Dasselbe blokirte den Tajo und verfolgte dieportugiesischen Schiffe, welche Terceira gegen die Anhänger Pedro'sblokirt hatten, und brachte sie gefangen nach Brest. Von da auswar zur ernsten Verfolgung der Admiral Roussin abgesegelt. Betseiner Ankunft in der Mündung des Tajo forderte er den MinisterSantarem zur Genugthuung auf und erzwäng den 11. Juli dieEinfahrt in den Tajo, die von den auf beiden Seiten desselbengelegenen Festungen St. Julien und Bugio verwehrt wurde. Den14. Juli hatte er sich zur Beschießung Lissabons gerüstet, als dievon ihm gestellten Verlangen für Genugthuung und Entschädigungangenommen wurden. Die Expedition hatte für den eigentlichenThronstreit die Folge, daß Roussin die in Brest liegenden portu-giesischen Schiffe zurückhielt, weil Dom Miguel in die Auslieferungpolitischer Gefangener nicht einwilligen wollte. Den Kampf umdie Thronfolge hatte zwei Jahre später England im Auge, nachdemDom Pedro Oporto genommen und dort eine mühsame Belagerung