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Mae.
meine
Folgen.
das doch nur ein Mittel ist, um sich die Erhaltung des Lebens zuversichern, während das Leben selber eine ganz andere Richtunghaben, ganz andere Zwecke verfolgen kann. Eine Auffassung,welche von dieser entfernt ist, begründet die Herrschaft des Besitzes,die Unterordnung der Menschen unter die Dinge. Sie zieht über-dieß die erbärmlichsten Folgen nach sich, die wir kurz darstellenwollen nach den Ereignissen, wie sie unter Louis Philipp's Regie-rung sich zeigten.
Die Bedeutung des Geldes als Mittel der Herrschaft verur-sacht bei den Einen ein unersättliches Streben nach Besitz, wobeidie Mittel, zu demselben zu gelangen, nicht immer in Betrachtgezogen werden. Die Ansicht wird geltend: es genügt, wenn manbesitzt, gleichviel auf welche Weise mau hiezu gelangt. Es führtdieß auf die Nichtachtung des Eigenthumes bei den Andern, zuDiebstahl und Betrug aller Art, von der Uebervortheilung inHandel und Wandel bis zur Fälschung von Schriften, Testamenten,Erbschaftserschleichungen der abscheulichsten Art. Es führt fernerauf die Nichtachtung des Lebens dessen, der besitzt, vom Raubemit geringer Körperverletzung bis zu Vergiftung und Todtschlag.Es führt auf Verachtung seiner selbst; man läßt sich bestechen undvon Andern als williges Werkzeug gebrauchen, giebt sich zu allenUnternehmungen her, verkauft Alles, was man Edles besitzt:Meinung und Liebe. Es führt bei den Besitzenden zur Über-schätzung seiner selbst und zum Uebermuth; sie glauben mit GeldAlles, was sie wünschen, erwerben zu können, sei es eine hoheStellung in der Gesellschaft, sei es der Genuß verbotenen Um-gangs, sei es selbst die Wegschaffung von Menschen durch Bestel-lung von Meuchelmord. Wir übertreiben nichts; wir nehmen dieBeweise zur Hand, wie sie die Gerichtsverhandlungen darbieten.Welche Diebstähle, welche Betrügereien, welche Unterschlagungenanvertrauter Gelder finden sich nicht gebrandmarkt! Welche An-griffe auf das Leben, welche Vergiftungen, welche Erpressungenund Fälschungen von Testamenten kommen nicht vor, um sich eineErbschaft zu erwerben! Wie sehr regierte nicht die Bestechlichkeit,