Gefässpflinyen.
Pflanzen auS Zellgewebe und Gefäßen bestehend, mit Spalt-öffnungen und wahren Blättern versehen.
I. LxogfSnei» (Ringfasrige) oder
(Zweikeimblättrige.)
Stengel aus Rinde, einem von Markfortsätzcn durchstrahlten Holz-ringe und aus dem von dem Holzringe eingeschlossenen Marke be-stehend. Bei strauch- und baumartigen Pflanzen ist der Stammaus mehrern conccntrischcn, von der Rinde umzogenen Holzlagengebildet. Die Blüthen sind mit AeugungSwcrkzeugen versehen. DieStaubbeutel sind jeder aus 2 Säcken zusammengesetzt, die mit Blu-menstand angefüllt und jeder mit einer Längennath bezeichnet sind,manchmal mit ihren Spitzen in ein einziges zusammenfließen unddann einen mit einer Quccrnath versehenen Staubbeutel darstellen.Keim mit 2 gegenständigen Keimblättern, seltener mit mehreren ineinen Quirl gestellten, sehr selten fehle» sie bei blätterlosen Pflanzen.
T. Hnl6l-6l»886. (Fruchtbo-
denblüthige.)
Blumenblätter mehrere, getrennt und nebst den Staubgefäßen aufdem Fruchtbodcn und nicht auf dem Kelche eingefügt.
Kelch 3-6blättrig. Blumenblätter 3 oder mehrere, oft verkleinertund honigbckältcrf., seltener fehlend. Staubgefäße unterwcibig, frei,zahlreich. Staubbeutel angewachsen, mit einer doppelten Ritze auf-springend. Fruchtknoten mehrere, jeder 1 Griffel tragend; oder ineinen einzigen gelappten verwachsen mit griffeltragendcn Lappen/oder 1 Fruchtknoten mit einem 1 fettigen Samcnträger. Früchtchen1-vielsamig. Same der innern Nach angeheftet. Keim sehr klein,in einem Grübchen des EyweißeS. Blätter an der Basis in «inehalbumfasscnde Scheide oft erweitert, ohne Nebenblätter.
kl. Gruppe. ii. V6. KnoSpcnlage
des Kelches und der Blumenblätter dachig. Blumen-blätter fehlend oder flach, ohneSchuppe oderHonig-
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