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Flora von Pommern und Rügen / herausgegeben von Dr. Wilhelm Ludwig Ewald Schmidt
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87
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33. vrrZ. Hr»LoraK«vn. L. «r^n.

Kelchröhre dem Fruchtknoten angewachsen; Saum 4theilig. Blu-menblätter so viel als Kelchzipfel und mit diesen abwechselnd, demKelchschlunde eingefügt. Staubgefäße noch einmal oder eben soviele als Blumenblätter. Fruchtknoten I-mehrfächrig; Fächer leyig;Eychcn hängend; Samcntrager central. Griffel fehlend. Narbenso viel als Fruchtknotcnfächer, sitzend, zottig oder pinslig. Fruchtnuß- oder steinfruchkartig. Same eyweißloS; Keim gerade, central;Würzelchen nach dem Nabel gerichtet. Blüthen bei den ein-heimischen Arten eingeschlechtig.

L. l Tausendblatt. Männchen:

Kelchsaum 4theilig. Blumenblätter 4, sehr hinfällig. Staubge-fäße 8. Wcibch : Kelchröhre 4kantig; Saum ätheilig kleiner als beiden männl. Blüthen. Blumenblätter sehr klein, der Spitze derKanten des Fruchtknoten eingefügt, zurückgcbogcn, zahnartig. Nar-ben 4, zottig Fruchtknoten 4fächrig; Fächer leyig. Steinfruchtsaftlos, bei der Reise in 4 Steine zerfallend. Eyweiß fast fehlend.Blüthen rosa.

1. AI. vortieill»t>im. I.. Blätter quirlf-, fiederthci-lig; Zipfel borstlich; Blüthen guirlig; Quirl blattwinkelstandigoder äbrcnf.: Deckblätter sämmtlich kammf.-fiedcrspaltig. 2si.Juli, Aug. In stehenden Gräben, Seen häufig, ll. 8 24g. 1.bl. s. 373. 2. H, Fl. 3. 34. 3. Vor. poolinatuin ll I. «.deren Deckblätter ohngefähr so lang als die Blüthen, scheint mirAI. intoimeckiil»! .tz. Fl. 3. 34. 2. zu sein; Originalexemplare habeich jedoch nicht vergleichen können.

2. Al. üpleatiim. l, Blätter quirlig, fiedcrtheilig;Zipfel borstlich; Blüthen quirlig; Quirl ährenf., die jungen Aest-chcn aufrecht; die untern Deckblätter eingeschnitren, so lang als dieQuirl oder ein wenig länger, die übrigen sämmtlich ganz, kürzerals die Quirl. 24. Juli, Aug. Standort wie bei der vorigenArt. Ii. 8. 245. 2.' bt. s. 373. 1. H. Fl. 2. 33. 1.

34. SZnI. i.i»>-.

Äelchsaum ganz, sehr klein, schwach 2lappig; Röhre dem Frucht-knoten angewachsen. Blumenblätter fehlend. Staubgefäß 1, demKelchrandc an der Basis des vordem Lappen eingefügt; Staub-fäden kurz; Staubtolbcn mit 2 Ritzen aufspringend. Fruchtknotenlfächrig, leyig; Euchen hängend; Griffel fädlich, von der Furchedes Staubkolbcn aufgenommen. Steinfrucht mit dünnem Fleische,dicker, knorpliger Schale, l sämig, mit dem Rande des Kelches ge-krönt. Saiite cywcißlos; Keim gerade.