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Flora von Pommern und Rügen / herausgegeben von Dr. Wilhelm Ludwig Ewald Schmidt
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portulncosn.

Nlontia,

1.0. r.. Blätter herzf., 5 lappig, gezähnt, schwie-

lig-rauh ; Blüthen traubig-ebensträußig, 1 häufig; Kelch des Weib-chens so lang als die Blumenkrone. 2s.. Juni, Juli. Blüthengelbgrün; Beeren stets schwarz. Gemein in Bauer-Garten, anZäunen, in Gebüschen, k. 8. 252. 1. I'l. s. 378.1. H. Fl. 2. 54.1.

2. v. äioie». I. Blätter herzf., 5lappig, gezähnt,schwielig-rauh; Blüthen traubig-ebensträußig, 2 häufig; Kelch LeSWeibchens halb so lang als die Blumenkrone. 2s.. Juni, Juli.Blumen gclbgrün, Beeren stets roth. In Zäunen, Gebüschen.Stettin, Hagen, Ziegenvrt (Selcht.), Swinemünde (Wbk.). Ii. 8.252. 2. M. s. 379. 2. H. Fl. 3. 55. 2.

40. 3uss.

Kelch 2blättrig oder spalkig, seltener 3-5blättrig, in der Knospen-läge dachig. Blumenblätter 5, ganz unten dem Kelche eingefügt,oder in eine I blättrige Blumenkrone mehr oder weniger verwachsen.Staubgefäße so viel als Blumenblätter, oder weniger und denselbengegenständig und angewachsen, oder zahlreich, frei, sämmtlich frucht-bar. Fruchtknoten frei oder der Basis deS Kelchs angewachsen,I sächrig, 3-vieleyig; Samenträger central, frei. Griffel 1 oderfehlend; Narben mehrere. Kapseln ringsum aufspringend oderZklappig. Same eyweißlos mit rings. Keime. Blätter neben-blattloS, seltener mit rauschenden Nebenblättern.

L. Wlsntia,. I- Montie- Kelch 2blättrig, bleibend.Blumenkrvne trichterst; Rühre bis aus den Grund mit einer einzi-gen Spalte gespalten; Saum 5theilig, 3 Zipfel kleiner. Staub-gefäße 3, dem Schlunde an der Basis der kleinern Zipfel einge-fügt und diesen gegenständig. Fruchtknoten kreiselst; Griffel sehrkurz; Narben 3, flaumig. Kapsel mit dem bleibenden Kelche um-geben, 3klappig.

l. 51. kootoa». I.. v->r. minor. Stengel ziemlichstarr, aufstrebend. lZ. Mai-Herbst. Blumen weiß. An sandi-gen Bachufern, an feuchten Wegen- Kükenmühle, Mcssenthin(Schdt ), Garz (H.), Naugardt, Marienthal (Schin.) und Kl.Päznicksce bei Groß Meilen (Nd.). Ii. 8. 253. 1. N. ,. 29. H.Fl. 1. 16-

41. Or«>. 8t mi.

Kelch 5theilig, in der Knospcnlage dachig, bleibend. Blumenblät-ter so viel als Kelchzipfel, oft klein und Trägern ohne Beutelnähnlich, dem Kelche eingefügt, mit den Zipfeln abwechselnd. Staub-gefäße frei, so viel als Kelchzipfcl oder weniger, nebenwcibig, den