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Flora von Pommern und Rügen / herausgegeben von Dr. Wilhelm Ludwig Ewald Schmidt
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Oainpnimlneaöit.

^üsi'o»17.

1. 3»8i«nv. I Iasione. Blumenkrone ätheilig;Zipfel linealisch, beim Aufblühen verwachsen, zuletzt von der Basisnach der Spitze sich trennend. Staubfäden pfriemlich; Staubbeutelzusammenhängend. Kapsel 2fächrig, an der Spitze mir einem Locheaufspiingend.

1 ä. montsna. l,. Blätter linealisch; Wurzel 1 fach,vielstcnglig. 2jähr- Juni-Oct. Blüthen blau. Aeußerst gemeinauf Heiden, sandigen Aecker» und WÄdern- li. 8. i. i-i.117. H. Fl. 1- 1l8- Slendert ab am Meeresstrande mit finger-langen, überall niederlicgcnden Stengeln, welche nur an der Spitzeaufstreben.

S. 1 Rapunzel- Blumcnkrone Sthei-

lig; Zipfel linealisch, bei dem Aufblühen verwachsen, zuletzt vonder Basis nach der Spitze sich trennend. Staubfäden an der Spitzeverbreitert. Staubbeutel frei. Kapsel 2-3fächrig, mit seitenständi-gen Oeffnungcn aufspringend.

1. l>. «picatiim. l.. Aehrc länglich; Blätter doppelt-gckerbt-gesägt, die untern gestielt, eyf., an der Basis herzf., oberstenlinealisch. 2si. Jun. Jul. Blüthen gelblich-weiß. Häufig in Laub-wäldern und Gebüschen, li. 8.466. 11. kl. s.'il?. H. Fl. 1.1 >6. 2.

3. l Glockenblume. Kelchröhre

kreiself. Blumenkronc glockig oder radf., ätheilig, im Grunde ge-schloffen von der verbreiterten, fast halbkuglig-zusammenschließendenund die oberweibige, stach-convcze Scheibe bedeckenden Basis derStaubfäden. Staubbeutel frei. Fruchtknoten kreiself. Kapsel 2-3fäch-rig, an der Seite mit Löchern aufspringend.

* Blüthen gestielt, blau-

1. 6. roku»>liloli!>. I,. Blatter der unfruchtbarenBüschel eyf., herz- und niercnf-, gestielt; Blattstiel mehrmals längeral» das Blatt, die untersten Stengclblätter lanzettlich, die andernlinealisch, ganzrandig; Stengel rispig-vielblüthig; Blumenkroncey- oder fast kreiselglockenf.; Kclchzipfcl pfriemlich. 2s. Juni-Okt. Aeußcrst gemein an Wegen, auf Triften, in Wäldern. II. 8.äbS. 6- k>. «. 118. 1. H- Fl. I. 119. 1. Aendcrt ab: am unternTheile kurzhaarig, und Lurch ganz kurze, dichte Haare grau.

2. 6. xatlll». I,. Blätter gekerbt, wurzelständigclänglich verkehrt-evs., an den Blattstiel herablaufend, stengelsiändigclineal-lanzetklich, sitzend; Rispe etwas abstehend, fast cbcnsträußig;Blüthen aufrecht; Äeste oberwärkS getheilt; Kelchzipfel pfriemlich2jLhr- Mai-Jul. Gemein auf Weiden, Ackerrändern, in Gebüschen.

8. 469. 13. kl. ». 1l8. 2. H. Fl. 1. 119. 2. Erscheint kahlund rauhhaarig, und mit kahler, rauhhaariger und drüsigpunktirtcrKelchröhrc.